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Notizen α-Sulfonyl-ether, 16: Synthese und Eigenschaften von Aryl-arylsulfonylmethyl-ethern

✍ Scribed by Schank, Kurt ;Schmitt, Hans-Georg


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1978
Tongue
English
Weight
268 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


Synthesis and Properties of Aryl Arylsulfonylmethyl Ethers

The araliphatic aryl arylsulfonylmethyl ethers 3 are synthesized by three ways. Their carbanions obtained from 3 by strong bases are acylated to yield cc-aryloxy-P-oxosulfones 10 and 11.

Mit Ausnahme der cyclischen 1,3-Benzoxathiol-3,3-dioxide sind uns aus der Literatur keine cc-Sulfonyl-ether der aromatischen Reihe bekannt geworden. Als Erganzung zu den aliphatischen Vertretern dieser Reihe stellten wir deshalb die offenkettigen Aryl-arylsulfonylmethyl-ether 3 nach den Methoden A-C her.

Aufgrund der gegeniiber rein aliphatischen cc-Halogen-ethern drastisch reduzierten Reaktivitat von 2 konnte bei der Umsetzung mit 1 nach bewahrter Vorschrift 3, der erwartete cc-Sulfonyl-ether 3 a mit Hilfe der Methode A nur in 15% Ausbeute erhalten werden. Zudem ist die Herstellung von 2 nach Lit4' relativ aufwendig aber unerlLDlich, da eine einfachere Vorschrift nicht reproduzierbar ist (Kernchlorierung !) 'I. Weitere Versuche wurden deshalb nach dieser Methode nicht durchgefiihrt.

Methode B ging ebenfalls von 2 aus. Dem Vorteil der hoheren Ausbeuten bei der Umsetzung mit dem Thiophenolat 4 zum Monothioacetal5a (schwankende Ausbeuten von 40-60%) und dessen Oxidation mit Peressigsaure zu 3 a (Ausbeute annahernd quantitativ) stand der Nachteil einer zusatzlichen Stufe entgegen.

Dieser Nachteil fie1 bei Methode C nicht so sehr ins Gewicht, weil hier die benotigten a-Chlorthioether 6 sehr einfach ' I in groRerer Menge und in ausgezeichneten Ausbeuten (>90%) erhaltlich waren. Der Umsatz mit den Natriumphenolaten 7 war quantitativ, dabei entstand jedoch neben 5 in Abhangigkeit vom eingesetzten Phenolat ein mehr oder minder groRer Anteil an Dithioacetal 8.