𝔖 Bobbio Scriptorium
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Notiz zur Arbeit: Hans E. Fierz-David und August Brunner, Bemerkung über die Lilienfeld-Seide (Nuera-Seide)

✍ Scribed by Ernst Geiger


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1930
Tongue
German
Weight
438 KB
Volume
13
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Prof. Fierz-David hat sich kurzlich in zwei Puhlikationenl) uber die Lilienfeld-Seide geaussert. Ihr Inhalt tleckt 5ich aber nur teilweise mit den in der Industrie erhaltmen Resultaten.

Das Neue, worauf Lilienfeld in erster Linie in heinen Patenten2) hingewiesen hat, ist das Verspinnen von 'CTiskoselosungen in 55-8O-proz. Schwefelsaure. Entgegen den Angaben von Prof. E'ierz kiinnen aueh warme Spinnbiider verwendet werden. Der Quersehnitt der erhaltenen Fibrillen wird durch die im Spinnbad und im Vihkoaest.hlauch herrschenden osmotischen Druckverhaltnisse berlingt. Dies haben kurzlich A . Lottermoser und C. Schie13) in einer sehr sclibnen experimentellen Arbeit bewiesen. 1st der osmotische Druck im Bad und im Viskoseschlauch derselbe, so werden glatte, nahezu rmide Querschnitte erhalten (Fig. , 4 und 5 auf der Tafel) ; behteht hingegeri eine Differenz, so sind die Querschnitte gekerbt (Fig. und 2). Die tlynarnischen hlessungen dieser funf Seiden haben ferner gezeigt, dads die Seiden, welche eineri glatten, nahezu runden Querbchnitt aufweisen, die griisste Reissfestigkeit besitzen. Bei ihnen ist der Qualita tsausfall der beste, und sie hahen deshalb in erster Linie ein wirtschaftliches Interesse. Keben der Verwendung von konzentrierttxr Schwefclsiiure als Spinnbad spielt allerdings die Streckung des noch nicht vollstandig koagulierten Fadens eine grosse Rolle. Durcali dieseh Streckcn wird eine