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NO-Donatoren bei der Therapie der Herzinsuffizienz. Größtes Problem: Toleranzentwicklung

✍ Scribed by Christian Ukena; Andreas Link; Michael Böhm


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2010
Tongue
German
Weight
428 KB
Volume
39
Category
Article
ISSN
0048-3664

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✦ Synopsis


Abstract

NO‐Donatoren haben aufgrund ihrer hämodynamischen Wirkungen positive Effekte bei Patienten mit Herzinsuffizienz. Zur Therapie der akuten Herzinsuffizienz sind Glyceroltrinitrat, Isosorbiddinitrat und Natrium‐Nitroprussid etabliert. Sie führen durch eine Reduktion der Vor‐ und Nachlast zu einer Stabilisierung des Patienten. Aufgrund der Toleranzentwicklung eignen sich NO‐Donatoren nur eingeschränkt zur Langzeittherapie. Bei der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz wird aktuell nur eine Kombinationstherapie aus Isosorbiddinitrat und Hydralazin in besonderen Situationen empfohlen. Das Nitrat Pentaerythrityltetranitrat nimmt aufgrund einer verminderten Toleranzentwicklung eine besondere Stellung ein. Die Wirkung dieses Medikaments bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und sekundärer pulmonaler Hypertonie wird aktuell in klinischen Studien untersucht.