Nitrone, III. Die Reformatzky-Reaktion bei Nitronen
✍ Scribed by Stamm, Helmut ;Hoenicke, Jürgen
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1971
- Weight
- 374 KB
- Volume
- 749
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Die Reformatzky‐Reaktion läßt sich in Tetrahydrofuran als Lösungsmittel bei geeigneter Temperaturführung auf die Carbonyl‐analogen Nitrone übertragen. Mit Hilfe von Zink und α‐Brom‐alkancarbonsäureestern 2 erhält man aus den N‐Methyl‐C‐aryl‐aldonitronen 1 die 2‐Methyl‐3‐aryl‐isoxazolidinone‐(5) 4, welche je nach verwendetem Ester in 4‐Stellung 0, 1 oder 2 Methylgruppen tragen. Analog reagiert 3.4‐Dihydro‐isochinolin‐N‐oxid (5) zur instabilen Verbindung 6. m‐ und p‐Nitro‐benzaldehyd‐N‐methyl‐nitron setzen sich nicht um. Substituenten, welche die Elektronendichte am Nitron‐O‐Atom erhöhen, begünstigen als Konkurrenzreaktion die HBr‐Eliminierung, die im Falle des p‐Dimethylamino‐benzaldehyd‐N‐methyl‐nitrons die Reformatzky‐Reaktion völlig zurückdrängt. Die 2.4‐Dimethyl‐3‐arylisoxazolidinone‐(5) (4d, e) werden als cis/trans‐Isomerengemische erhalten.
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