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Nicht-medikamentöse neurochirurgische Parkinson-Therapie: Zunehmend wichtige Rolle in der Therapie

✍ Scribed by Jan Herzog; Jens Volkmann


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2006
Tongue
German
Weight
439 KB
Volume
35
Category
Article
ISSN
0048-3664

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✦ Synopsis


Abstract

Die pharmakologische Therapie des Morbus Parkinson hat in den vergangenen Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht und zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität der Patienten geführt. Dennoch ist trotz Optimierung der pharmakologischen Therapie für einige Patienten die Verbesserung der Symptome nur unzureichend. Ferner führen die Medikamente selbst, v.a. das besonders wirksame Levodopa, zu einer Verschlechterung der Symptomatik mit Ausbildung eines so genannten Levodopa‐Langzeit‐Syndroms. Daher sind alternative nicht‐medikamentöse Therapieformen entwickelt worden, die diese Schwierigkeiten der medikamentösen Therapie zu umgehen versuchen. Die tiefe Hirnstimulation des Nucleus subthalamicus stellt derzeit die effektivste Methode dar und ist in vielen Zentren ein fester Bestandteil der Therapie geworden. Hingegen ist die Transplantation embryonalen Gewebes den Nachweis der Wirksamkeit schuldig geblieben. Andere Verfahren wie die Transplantation von Netzhautepithelzellen, die Applikation von Nervenwachstumsfaktoren oder gentherapeutische Ansätze befinden sich noch in der klinischen Erprobung.


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