(NH4)2Ge7O15: ein mikroporöser Festkörper mit GeO4- und GeO6-Polyedern in Neunerringen
✍ Scribed by C. Cascales; E. Gutiérrez-Puebla; M. A. Monge; C. Ruíz-Valero
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- English
- Weight
- 185 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Kristalline mikroporöse Festkörper werden in der Katalyse, als Ionenaustauscher und als Adsorbentien häufig verwendet. Seit der Entdeckung der Zeolithe sind viele natürliche und synthetische Zeolithe, [1±7] Silicapolymorphe, auf Aluminiumphosphat basierende Molekularsiebe [8±11] und mikroporöse, aus MO 4 -Tetraedern bestehende Verbindungen synthetisiert worden, in denen die Zentren M nicht Aluminium oder Silicium sind. [12] Wie Silicium-, so sind auch Germaniumatome von Sauerstoff häufig tetraedrisch koordiniert und die Tetraeder über gemeinsame Ecken zu gröûeren Einheiten verbunden. Tatsächlich gibt es auch isomorphe Verbindungen der beiden Elemente. In zeolithartigen Germaniumverbindungen kann das Gerüst allerdings aus GeO 4 -Tetraedern, GeO 6 -Oktaedern und manchmal auch aus trigonalen GeO 5 -Bipyramiden bestehen. [13] Aus diesem Grund ist es überraschend, daû nur wenige mikroporöse Germanate bekannt sind. Unseres Wissens wurden nur Verbindungen des Typs M 3x H 1Àx Ge 7 O 16 ń H 2 O (M einwertiges Kation), die Pharmacosiderit-artige Strukturen aufweisen, vollständig charakterisiert. Erhalten werden sie aus den Verbindungen (NH 4 ) 3 HGe
) 2 ] 4 durch Ionenaustausch. [22] Alle haben Zeolith-Gerüste und weisen viele Eigenschaften von Zeolithen auf.
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