Neue Methoden zur quantitativen Analyse von Etherlipiden
✍ Scribed by Totani, N.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1982
- Weight
- 447 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Abstract
Das Verhältnis Alkyl‐ zu 1‐Alkenyl‐Gruppen in komplexen Lipidgemischen läßt sich schnell und zuverlässig mit Hilfe der Radioreagenz‐Methode bestimmen. Lithiumaluminiumhydrid‐Reduktion eines Lipidgemisches führt zu Alkylglycerolen, 1‐Alkenylglycerolen und Alkoholen. Die Acetylierung dieser Verbindungen mit ^3^H oder ^14^C‐markiertem Essigsäureanhydrid liefert radioaktive Alkyldiacetylglycerole, 1‐Alkenyldiacetylglycerole und Alkylacetate. Nach dünnschichtchromatographischer Trennung dieser Derivate läßt sich das Verhältnis Alkyl‐: l‐Alkenyl‐:Acyl‐Gruppen durch ‚Scanning’︁ der Chromatogramme bestimmen. Die folgende Methode ist geeignet, die Alkyl‐und l‐Alkenyl‐Reste in komplexen Lipidgemischen durch eine einzige gaschromatographische Analyse zu bestimmen: Lithiumaluminiumhydrid‐Reduktion der Lipide und Acetylierung der Reaktionsprodukte mit (nicht radioaktivem) Essigsäureanhydrid führt zu einem Gemisch, aus dem man die Alkyldiacetylglycerole und 1‐Alkenyldiacetylglycerole zusammen abtrennt. Durch Behandeln mit verdünnter Salzsäure entstehen aus den 1‐Alkenyldiacetylglycerolen langkettige Aldehyde, während die Alkyldiacetylglycerole unverändert bleiben. Die Aldehyde und Alkyldiacetylglycerole lassen sich gaschromatographisch jeweils nach Kettenlänge und Zahl der Doppelbindungen trennen und quantitativ bestimmen. Die Anwendung dieser Methoden zur Analyse der Lipide in Säugetierherzen und Fischleberölen lieferte zuverlässige Werte. Methoden zur Synthese des ‘Platelet Activating Factor’ (PAF) und Verfahren zur Analyse dieser Substanz werden erläutert.
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