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Neue Entwicklungen in der Chemie der Supersäuren: die Charakterisierung von HC+ = O und FC+ = O

✍ Scribed by Ted S. Sorensen


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1998
Tongue
English
Weight
58 KB
Volume
110
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Vor allem die Arbeiten des Nobelpreisrägers George Olah und seiner Mitarbeiter aus mehr als 35 Jahren zeigten, daû beachtlich viele niedermolekulare, schwach basische Verbindungen von Supersäuren protoniert werden. Einige besonders einfache Systeme blieben trotzdem problematisch, unter ihnen die einfachen Kohlenstoffbasen CO and CO 2 . Das Jahr 1997 brachte allerdings einige wichtige Fortschritte auf diesem Gebiet mit sich, deren Höhepunkte sind die Publikation der NMR-und IR-Spektren des langgesuchten HÀC O-Ions und eine Veröffentlichung der Gruppe von Olah über FÀC O, ein fehlendes Glied in der Halogenformyl-Kationen-Reihe (und direkt mit O-protoniertem Kohlendioxid, HOÀC O, verwandt). Mit der detaillierten Charakterisierung von Salzen von Acylium-Ionen RC O durch Olah und Mitarbeiter im Jahre 1963 [1] sowie in der reichhaltigen Literatur [2] über die Friedel-Crafts-Acylierung wurden schon früh Fragen zur Struktur dieser Elektrophile beantwortet. Das einfachste Glied dieser Reihe, HC O, konnte allerdings bislang nicht direkt nachgewiesen werden. RC O und HC O unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Säure-Base-Gleichgewichte, wobei HC O C-protoniertem Kohlenmonoxid entspricht [Gl. (a)]. CO [H ] A B HÀC O (a) [


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