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Neue Daten über die Struktur der Pangaminsäure

✍ Scribed by Kováts, L. Telegdy ;Kraszner-Berndorfer, É. ;Pap, I. ;Gabor, T. ;Sztraka, L.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1979
Tongue
English
Weight
574 KB
Volume
23
Category
Article
ISSN
0027-769X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Dank der giinstigen physiologischen Eigenschaften verbreitet sich die Pangaminsaure (Vitamin B15) in der klinischen Praxis einer wachsenden Zahl von Landern, und die Kenntnis landwirtschaftlicher Produkte und Lebensmittel mit einer prophylaktischen Wirkung wird zu einer dringenden ernahrungsphysiologischen Aufgabe. Fur die qualitative und quantitative Beurteilung ist eine zuverlassige Bezugsprobe erforderlich, und auch die bioaktive (z. B. lipotrope) Wirkung ist noch nicht hinreichend erklart. Als Ergebnis mehrjahriger systematischer Forschungen der Verfasser IaBt sich feststellen, dai3 nicht alle synthetischen Prlparate der von Krebs angegebenen Strukturformel entsprechen. Vor jeder Venvendung (als Medikament, Vitamin, Bezugsprobe usw.) ist eine sorgnltige Kontrolle, wenigstens auf Grund des IR-Spektrums, erforderlich. Die bioaktive Wirkung, die in der Regel mit Methylierungs-und Transmethylierungsreaktionen verbunden ist, setzt die Existenz von labilen Methylgruppen oder die Mitwirkung eines noch unbekannten Aktivierungsfaktors voraus. Aus der vorliegenden Arbeit ergibt sich, daB unter bestimmten Bedingungen eine Protonisation erfolgen kann, die zur Bildung eines quarternaren N-Atoms fiihrt ; diese Erscheinung kann in der klinisch deutlich nachgewiesenen Biowirkung eine entscheidende Rolle spielen. Im Laufe der Entwicklung der lebensmittelanalytischen und biochemischen Untersuchungsmethoden werden biologisch aktive, natiirliche Wirkstoffe in zunehmender Zahl bekannt. Obwohl es eine geraurne Zeitlang schien, daB die Erkenntnis der als Biokatalysatoren besonders wichtigen Vitamine hinsichtlich ihrer Struktur und ihres Vorkommens, ferner der Zusammenhange zwischen Struktur und Wirkungsmechanismus vollkommen oder fast vollkommen geklart sind, zeigt es sich heute mehr und mehr, dai3 diese Ansicht in mancher Hinsicht unbegriindet oder verfruht ist. Selbst verhaltnismaDig einfach erscheinende Strukturprobleme bediirfen noch der weiteren Erforschung, wenn die kausalen Zusammenhange der beobachteten biologischen Wirkungen vollkommen geklart werden sollen oder die Identifizierung der fur den Nachweis des natiirlichen Vorkommens unentbehrlichen chemischen Struktur eine Schliisselfrage ist. Um zu zeigen, welche sowohl theoretisch als auch praktisch grundlegende Fragen diese Problematik umfaDt, mochten wir auf einige bei unseren Forschungen uber Pangaminsaure gesammelte Daten und Beobachtungen hinweisen. H e m Prof. Dr. habil. U. FREI~~UTH zum 65. Geburtstag gewidmet 51 Nahrung, 23. Ihg., Heft 8


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