Neue Aspekte der Valenztheorie
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 347 KB
- Volume
- 68
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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β¦ Synopsis
druok die Reaktionsgeschwindigkeit cin Maximuni bei einem Kohlenoxyd-Partialdruok von 8-10 a t m erreicht. Durch Kobaltcarbonyl-Verbindungen als Katalysatoren kann die Reaktionstemperatur fur die Synthese der Ester aus Olefinen, Kohlenmonoxyd und Alkoholen wesentlioh gesenkt werden. Ncbenreaktionen werden vollstandig unterdruekt. Fur die Herstellung hohc- rer Ester sohlagt Natta einen zweistufigen ProzeW vor, der in der ersten Stufe Methylester aus Olefinen, Kohlenmonoxyd und Methanol liefert und der in der zweiten Stufe eine Umesterung mit hoheren Alkoholen vorsieht. Hierbei wird Methanol zuriickgewonnen und wieder in den ProzeW ruekgefuhrt. Polycarbonsaiureester, Ketone und Ketoester werden ans Acetylen urid Kohlennionoxyd erhalten. Zu Nattas Bericht iiber die Polymerisation von a-Olefinen vgl. diese Ztschr. . W . Reppe gab einen Berieht iiber die NeuerschlieWung der A c e t y l e n -u n d O l e f i n -C h e m i c . Folgendc Anlagen der BASF wurden genauer gcschildert: Vinylather-Syntliese (1000 t/Monat), Butindiol-Synthese (4000 t/Monat) und die Produktion von Butylaorylat. Die Erzeugung von Propionsaure aus Athylen, Kohlenmonoxyd und Wasser in Ludwigshafen hat bereits eine Kapazitat von rnehreren Tonnen j e Tag erreicht. Propionsaure wird zur I-Icrstellung von Vinylpropionat als monomeres Ausgangsprodukt fur Knnststoffc verwendet. Interessant ist die kiirzlich entwiokelte Synthesc von n-Alkoholen aus Olefinen, Kohlenmonoxyd und Wasser mit Eisencarbonylwasserstoff als Katalysator. N-Propanol und Methanol entstehen bereits bei 5 atm und 90 "C. Mit Hilfe von Eisenearbonylwasserstoff oder Eisencarbonyl und organischen Basen ist es moglich, Animoniak und prim. sowie sek. Amino zu alkylieren. Ahnliche Katalysatoren fuhren zur Synthese von Hydrochinon aus Acetylen, Wasser und Kohlenoxyd. Die S y n t h e s e v o n K o h l e n w a s s e r s t o f f e n aus Kohlenoxyd wurde nur in einem Beitrag behandelt, und zwar von H . Koelbel, P. A c k e r m a m und F . Engellkardt. Besehrieben wurden das Fischer-Tropseh-Verfahren und die von den Vortr. entwickelte direkte Umwandlung von Kohlenoxyd mit Wasserdampf. Beide Verfahren werden vorteilhaft in flussigem Medium ausgefuhrt. Die Ergebnisse einer groWtcchnischenVersuchsanlago init einem Durchsatz von 3000 m3 Synthesegas/h wurden geschildert. Das Flussigphaseverfahren, das die RlieinpreuBen A. G. gemeinsam mit Koppers, Essen, und Koppers, Pittsburgh, verwertet, ist fur den groBtechnischen Einsatz reif. Es zeichnet sich durcb Flexibilital in Bezug auf die Zusammensetzung der Ausgangsgase und der gewunschten Produkte sowie durch auWcrordentlich gunstige Warmeabfuhr und Einfaohheit des Syntheseofens aus. Auch die Kohlenwasserstoff-Synthese aus Kohlenoxyd und Wasser ist vorzugsweise in der flussigen Phase moglich. Es liegen Ergobnisse von halbtechnischen Versuchcn vor, in denen Giohtgaa verarbeitet wurdr. Dieses Verfahren ist uberall dort geeignet, wo Kohlcnoxyd-haltige Gase als Nebrnprodukt anfallen oder wo Kohlenoxyd in verhaltnisniafiig geringer Konzentration wie z. B. im Gichtgas vorliegt. ])as Verfahren ist inimer dann mit Vorteil anwendbar, wenn eine andere chcmisehp Verarbeitung arnirr Gase wirtschaftlirh nirht moglich ist.
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