Neuartige Rhodiumkatalysatoren für die Hydroformylierung interner Olefine zu linearen Aldehyden
✍ Scribed by Lars A. van der Veen; Paul C. J. Kamer; Piet W. N. M. van Leeuwen
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1999
- Tongue
- English
- Weight
- 91 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die Hydroformylierung ist einer der bedeutendsten homogen katalysierten Prozesse in der Industrie, mit dem jedes Jahr über sechs Millionen Tonnen Aldehyde und Alkohole produziert werden. [1] Da die erwünschten Produkte lineare Aldehyde sind, ist die Kontrolle der Regioselektivität in diesem Prozeû ein wesentlicher Gesichtspunkt. Hohe Selektivitäten bei der Hydroformylierung terminaler Alkene wurden sowohl mit Diphosphit-als auch mit Diphosphanliganden erzielt. [2] Die selektive Hydroformylierung interner Alkene, die sowohl für die Industrie als auch in der organischen Synthese von groûem Interesse ist, ist dagegen noch recht unerforscht (Schema 1). Es gibt bislang nur wenige Rhodiumkatalysatoren, die interne Alkene mit akzeptabler Geschwindigkeit hydroformylieren, und noch weniger solche, die vor allem lineare Aldehyde liefern. [3] Beträchtliche Fortschritte wurden mit sperrigen Diphospiten als Hilfsliganden erzielt. [4] Aufgrund der geringen Langzeitstabilität von Phosphiten bleibt die Entwicklung neuer, effizienter Katalysatoren für die Hydroformylierung interner Alkene zu linearen Aldehyden ein wichtiges Ziel. Schema 1. Die Hydroformylierung von trans-4-Octen zum linearen und zu verzweigten Aldehyden.
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