Naturgeschichte und toxikologische und analytische Versuche mit dem Milchsafte des Pantoffelbaums der Neger (Euphorbia myrtifolia L.)
✍ Scribed by Ricord-Madianna, M. J. B.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1833
- Weight
- 235 KB
- Volume
- 5
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-5490
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✦ Synopsis
Naturgeschtchle un d toxikologisclie und analytische Vcrsuchc mit dein Milchsafte des Pantoffelbanms der Neger (Eilpphorbia myriijolia L.) j v 0 I1 31. J. R. R i c o r d -M a d i n n n a . luseug niis dein Jotirn. de Plnrin. XVIII. @. D e n Namen Pantoffelbaum , welchen dieac A r t EuiiRot bia fdhrt, verdankt sie der Aehnlichkeit ihrer Blume mit einem Pantoffel oder chinesischen S c h d . Die Neger -on Grandterre (Insel Guadeloup) nennen diese Fllanze auch Heclten-Mancinellbaum , weil sie, wie Hippomane manctnelku, in ihren Steogeln yiel Milchsaft enthllt, und die Neger zum Schutz ihrer Besitzungen in den Flecken, lebendige Hecken damit bilden, denn wenn beim Ueberscbreiten derselben nur ein einziger Tropfen dcs sehr kaustischen Saftes dieser Pflanze in die Augen Gllt, so wiirde das Gesicht verloren gehen. Der Pantoffelbaum hat einen sehr schiinen Wuchs, sein Stengel erhebt sich 4 -5 Furs und h6her. Der Stengel ist am mittleren Theile fingerdick, an der Basis 4 bis 5mal dicker, strauchertig , in einfache Aeste getheilt , schiin grin. Die Rinde des Stengels 18st sich leicht ab, enthdt riel Milchsah, so wie das Hole, welches ein Mark einschliefst. Die BiPtter sind abwechselnd , oral , zugespitzt , ganz randig. Die scharlachrothen , geruchlosen Bliithen 8tehen am Ende der Aeste i n doldenfdrmigen Biischeln aaf einfachen , schwachen Blumenstielen , jeder mit 4 Bractecn, wovon a kleine zuge-