Nachträgliche Notizen über die Ingwersorten des Handels
✍ Scribed by Demselben,
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1836
- Weight
- 87 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-5490
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✦ Synopsis
Zu dem, was ich ocbon friiher ilber dieren Gegenstand") mitgetheilt habe, ist noch binsuou~etaen, Jars man frtiher in den Apolheken und Gewtirzbuden zwel lngwersorten untarschiad, einen wec/ten und Ginen rotken, crstenr sol1 Qfim mit Hreide uad letzterer wit Rathe1 gefdrbt worden seya, und vielteicht mit andern, weit sch6dlieheren Pigmenten. Es exirtiren defrhaib site dtutsche Verordnungen , wmunter eine kl'lnib\ehe vom Jabre 1538 am iateresrantesten ist. In dtrselben beirst cs, da man wahrgsnommen habe, dab auch dt dem Iugvver alleriei schiidlicho~ %tMg getrieben wwde, so solle kiinftighin in den Landera der Erz,!iftes kein efi'rbter Ingwer fcilgehoten oder verkauft ws,*den, bei Verlust dcr W a a r P . In einer Narsauischen Verordnung, die auerst 8530 publicirt and nachher oft wiederholt wurde, heifst es, dsfs kein gefirhter , sonclern nur allein n.ci/Jer ungefarbter rngwar verbnull werden diirfe. ' Eirte ahnlicbe pfaleioche Verordnung stis dem I 6. Jahrhundert, ist ebenfolls vorhanden**). M e l c b i o r S e b i z i u s , der im Jshre 1660 i n Strasbiirg ein Werk fiber Rahrungsmittrl und Gewiirre hermagab, sagt, dafs man in den Apatheben nicht nur weifsen und rothen, rendern auch gekocbtcn und cingeaiachtco Ingwer habe, nnd zwar eine gemeine und eine chrnesisda Surte (%giber quod Chinoeum appelfant, letitere sey weit weicher, mildcr und dcilcater, und iat allem Anaehen nach gmnz der shioesische *) Annalen der P'narrn. Bd. 16. y. 996. "'1 Ausfiihrlkh ist diere Sache priirtsrt in 3. P. F r n n k ' r Syrtm der medirinischon Folizei Dd. 3. p. 338 -347. G i r a r d i n , iiber die Vtrfalschungen des 0rIeatis.T 224
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