N-Trifluoracetyl-aminosäuren, IX. Peptidsynthesen mitN-Trifluoracetyl-Aminosäure-Cyanmethylestern
✍ Scribed by Weygand, Friedrich ;Swodenk, Wolfgang
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1957
- Tongue
- English
- Weight
- 413 KB
- Volume
- 90
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
N-TFA-Glycylchlorid liefert mit 2.2.2-Trifluortithoxy-magnesiumjodid neben N-TFA-Glycin-trifluorhthylester offenbar durch Claisen-Kondensation infolge Decarboxylierung nach der Hydrolyse mit Wasser Bis-N,N'-TFA-diaminoaceton. Mit Athoxy-magnesiumjodid verlauft die Reaktion analog. Hingegen wird mit Dicyclohexylamin als Base aus N-TFA-Glycylchlorid nach der Hydrolyse der N-TFA-Bindungen Glycyl-glycin und Diglycyl-glycin erhalten, und aus N-TFA-Glycylchlorid entstehen mit N-TFA-Glycyl-glycin und Dicyclohexylamin Glycin-peptide bis zum Hexaglycyl-glycin. -N-TFA-Glycin-trifluorhthylester setzt sich mit Glycin-Bthylester beim Erhitzen in 94-proz. Ausb. zum N-TFA-Glycyl-glycin-iithylester um. Ebenfalls zur Synthese von N-TFA-Di-und Tripeptiden gut geeignet sind die N-TFA-Aminosaure-cyanmethylester. Sie liefern, mit AminosBure-bzw. Dipeptid-gthylestern erhitzt. Ausbeuten an Dipeptid-bzw. Tripeptidderivaten von meist 80 -90 %. Zur Gewinnung zahlreicher Di-und Tripeptide, die als solche zum Studium verschiedener Probleme der Peptidchemie von Interesse sind, aber auch zum Aufbau von hoheren Peptiden venvandt werden konnen, schien es wiinschenswert, bei Heranziehung der von uns eingefiuhrten N-TFA-Aminosauren solche in der Carboxylgruppe aktivierte Derivate herzustellen, die beliebig lagerungsfahig sind. Ferner sollte die aktivierende Gruppe nach der Umsetzung leicht entfernbar sein. Wir hatten zunachst zur Aktivierung einer N-TFA-Aminosaure an die Verwendung der 2.2.2-Trifluorathylester gedacht, die wie die inzwischen von R. SCHWVZER und Mitarbb.2) eingefuhrten Cyanmethylester infolge des starken induktiven Effektes, den die Trifluormethylgruppe ausiibt, genugend aktiviert sein sollten. Die Darstellung eines N-TFA-Aminosaure-trifluorathylesters wurde bisher nur in einem Falle ausgefuhrt. Aus N-TFA-Glycylchlorid erhielten wir mit 2.2.2-Trifluorathoxy-magnesiumjodid in maI3iger Ausb. (38 % d. Th.) den N-TFA-Glycin-trifluorathylester, der sich mit Glycin-athylester beim Erhitzen in 94-proz. Ausb. zum N-TFA-Glycyl-glycinathylester umsetzte. Zur Aufarbeitung wurde der leicht fluchtige Trifluorathylalkohol i. Vak. abdestilliert und der Ruckstand im Hochvakuum sublimiert3).
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