Möglichkeiten und Grenzen einer ätiologischen Diagnose der endogenen Uveitis
✍ Scribed by H. Remky
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1960
- Tongue
- English
- Weight
- 288 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0012-4486
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✦ Synopsis
Mit3 Textabbildun~n
Dem Kliniker ffillt die Aufgabe zu, im Einzelfall der endogenen Uveitis eine ~itiologische Diagnose zu stellen; er muB hierzu die ursfichliche Beziehung zwischen Ergebnissen einer vollst~ndigen Untersuchung und Uveitis beweisen. Dieser beinahe selbstverst~ndlichen Forderung entspricht kaum eines der ffiiher angewandten Verfahren. Umso mehr Beaehtung verdienen daher drei neue Wege zur ~tiologischen Diagnose, die in den letzten Jahren unabh~ingig voneinander erschlossen wurden.
OFF~T & SARAUX (1955) mit ihrer Schule haben das Verdienst, die M6glichkeit einer bakteriologischen Kl~rung der Uveitis~itiologie aufgezeigt zu haben. Die besonderen Verh~ltnisse der Bakteriologie des Kammerwassers sind durch die Zfircher Schule eingehend dargelegt worden: nur in knapp 6 % der F~ille von endogener Uveitis gelingt die Ztiehtung eines Erregers; eine "doppelte Posititivit~t" -Erregernachweis dutch Ausstrich und Kultur -liegt nut in 3-4 ~ o der F~ille vor. OFFRET & SARAUX (1955) haben dem Begriff der "doppelten Positivit~it" einen neuen Inhalt gegeben, n~mlich Identit~t der aus dem Kammerwasser und aus einem Entzfindungsherd geztichteten Erreger; es gelang ihnen ferner, aus Kammerwasserkulturen Autovaccine herzustellen, deren intracutane Applikation Lokal-, Allgemein-und vor allem Ophthalmoreaktionen ausl~st.
Das Vorgehen von OrrRET & SARAUX (1955), dessen Exaktheit beispiellos ist, erm6glicht leider nur in wenigen F~llen eine ~tiologische Diagnose, denn es setzt Zug~nglichkeit prim~irer Entz~ndungsherde voraus (Abb. 1). Auskunft fiber die H~iufigkeit verschiedener ~tiologien k6nnen bakteriologische Untersuchungen nicht geben.
Einer Ophthalmoreaktion bedient sich auch LUGOSSY (1959); ich glaube seinem eigenen Bericht dutch einige Feststellungen vorgreifen zu di~rfen, da bereits Publikationen tiber Methodik und Teitergebnisse erfolgt sind. LUGOSSY (1959) l~st subklinische Ophthalmoreaktionen aus, deren Nachweis fluorometrisch erbracht wird. Von 128 Uveitisf~llen wurden nach
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