Möglichkeiten der Bestimmung der Körperzusammensetzung beim Menschen in Beziehung zur Fettsüchtigkeit
✍ Scribed by Rath, R.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1976
- Tongue
- English
- Weight
- 410 KB
- Volume
- 20
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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✦ Synopsis
Abstract
Es wurden folgende Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung Fettsüchtiger miteinander verglichen: Hydrostatische Wägung; Bestimmung des Gesamtkörperwassers (Verteilung von Antipyrin und von Tritiumoxid); Bestimmung des Gesamtkaliumgehaltes des Körpers; Ermittlung der Menge des ausgeschiedenen Kreatinins. Die Werte der aus der Körperdichte, dem Gesamtkaliumgehalt und der Verteilung von Antipyrin abgeleiteten Fettanteile im Körper liegen sehr nahe beieinander, die Unterschiede sind nicht signifikant. Signifikant aber war die Abweichung des Ergebnisses, das aus der Verteilung von Tritiumoxid ermittelt worden war.
Das Studium der Körperzusammensetzung bei Fettsüchtigen hat eindeutig gezeigt, daß mit dem Anstieg des Körpergewichtes signifikant der Anteil an Fett im Körper (r = 0,444), der absolute Fettwert (r = +0,898) und auch der Anteil an fettfreier Masse (r = 0,826) ansteigen. An der Gewichtszunahme der Fettsüchtigen beteiligt sich nicht nur das Fett (61,2%), sondern auch die fettfreie Körpermasse (38,8%).
Die quantitative Bestimmung des Fettgehaltes im Körper und der fettfreien Substanz dient nicht nur der Präzisierung der Diagnose der Obesität (sie ermöglicht besonders die Erkennung der sogenannten latenten Obesität), sondern sie bildet die Basis für die Bewertung einiger Funktionen, z. B. des energetischen Stoffwechsels. Die wiederholte Bestimmung von Fettgehalt und fettfreier Masse erlaubt die Beurteilung der Wirkung der verschiedenen Methoden zur Gewichtsreduktion.
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