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Molekulargewichtsbestimmung von polyvinylpyrrolidonen (PVP) mittels des osmotischen drucks und der lichtstreuung ihrer lösungen

✍ Scribed by Hengstenberg, Von J. ;Schuch, E.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1951
Weight
46 KB
Volume
7
Category
Article
ISSN
0025-116X

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✦ Synopsis


a. Rhein Bei d e r Bestimmung des Molekulargewichts von PVP-Fraktionen mittels des osmotischen Drudts erhalt man Werte, die die in der ohigen Arheit von Sdioltan augegebenen Formeln im Molekulargewichtshereidi 10000 ~ 100 000 hestatigen. F u r P V P mil hoherem Moleknlargewicht werden allerdings infolge d e r Uneinheitlichkeit der Fraktionen zu kleine Werte gefunden. Die Prufung d e r verwendeten Membranen auf ihre Durchlassigkeit f u r PVP-Molekule ergibl, daR nur fur >I 5 1 0 0 0 0 mil einer nicht zu vernachlassigenden Diffusion zu rechnen ist. F u r unfraktionierte Produkte gilt' fur die Beredinung des Zahlenmittels des Molekulargewichts aus den k-Werten nach Fikeutscher die Naherungsformel an = 24 kn.

Die aus den Lichtbtreuungsmessungen ermittelten Moleknlargewichte stimmen hei der Wahl einer PVP-Fraktion als Staridardsubstanz ziemlich gut mit den aus den Ultra. zentrifugen-Messungen ermittelten Werten uherein. Sie bestatigen inshesondere die von Sdioltan angegehene Formel audi f u r hohere Molekulargewichte.

Aus der voni Ravleighschen Gesetz abweichenden Wellenlangenahhangigkeit der Streuintensitaten fur 2 hohere molekulare P V P wird linter Annahme eines Kuhnschen Knauelmodells d e r statistische Abstand der Molekulenden, also der angenaherte Knaueldurchmesser f u r M = 249 000 zu 360 A und fur M = 1166 000 zu etwa 930 A ermittelt.

Die PVP-Molekule sind in waariger Losung also stark geknauelt.


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