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Molekulargewichts-bestimmung aus der Dampfdruckerniedrigung) (IV, Mitteil. über das anomale osmotische Verhalten von Kettenmolekeln

✍ Scribed by Klages, Friedrich ;Möhler, Klement


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1951
Tongue
English
Weight
761 KB
Volume
84
Category
Article
ISSN
0009-2940

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✦ Synopsis


bestimmnng aus der Dampfdrnckerniedrigung*) (IV. -Hitteil. iiber des anomale osmotische Verhalten von Kettenmolekeln**)) . -_ _ _ . __-__ -[Am dem Chemischen Universitiitalaboratarium Mfinchen] (Eingegangen bei der Redmktion der ,,Chemie" am 30. Xin 1944; von den ,,Chemischen Berichten" iibernommen em 4. Juli 1930***)) Ee w i d eine neue Methode zur Bestimmung dea Molekdargewichta am der Dempfdruckerniedrigung mit Hilfe einea Differentialmanometere und unter Verwendung dea bungfimittels aelbst ela .Manometerflilscligkeit beachrieben. Sie geatsttst gegeniiber der kryoskopiechen Methode bei etwa gleicher Genauigkdit intrbeeondere die Durchfiihnrng der Meagungen bei verachiedenen Temperaturen. Ah Anwendungabeimpiel wurde die A~%zietioneenergie der B e n z d u r e in Benzol und Chloroform d s Liiaungnmittel bestimrnt1). P r o b l e m s t e l l u n g Die weitere Untersuchung des anomalen osmotischen Verhaltens von Substanzen mit perlschnurartig gebauten Kettenmolekeln machte die Ausarbeitung einer neuen, a d dem osmotischen Prinzip beruhendyn Molekulargewichts bestimmungsmethode erforderlich, die es gestattet : 1. sichere Messungen auoh in sehr verdiinnten Msungen (m/loo-m/looo) auszufiihrcn, 2. die Temperaturabhiingigkeit des beobachteten Effektes zu verfolgen, und 3. die Liisungsmittel auf miiglichst brciter Grundlege auszuwiihlen. Hierzu waren die bisher gebriiuchlichen Methoden nicht geeignet, wie sich aus der folgenden k u n e n u b e rsicht ergibt : . 1.) Die am einfacheten durchzufiihrende kryoskopiache Methode bietet zwar den Vorteil der ohne besondere HilfsmaDnahmen enielbaren groBeh Mekenauigkeit (in friiheren VeMuchen wurde z.B. in Dioxan und Eiseaeig ohne Scbwierigkeit eine reproduzierbsre

Fehlerprenu, von etwe ' /,", der molaren Gefrierpunktadepreeeion enielt), doch ist aie auf nur wenige, bei leicht erreichberen Tempereturen schmelzende h u n g s m i t t e l beachriinkt und vor allem nur bei der Scbmelztemperetur 'aelbst durchfiihrbar.

2.) Die ebullioskopieche Methode bietet demgegeniiber lediglich den Vorteil der grtii0eren Likungsrnittelauswahl und Buch der grijkren LiisliJlkeit der zu untemuchenden *) Erweiterte Feeeung einea Vortrage auf der Tegung den Vereins Deutecher Cbemiker in Miinchen am 16. Oktober 1943; zugleich Teil der DoUor-Diasertat. K. MGhler, Miinchen 1945. **) 3., zusammenfasaende Mitteil.: Kolloid-Ztechr. 98, 19 [1940]; 2. Mitteii.: A. 641, 17 [1939]. ***) Nach einer mit der Redaktion der ,,Angewandten Chemie" getroffeneq Vereinbarung h b e n die ,,Chemischen Berichte" daa Manuskript dieeer Arbeit von H e m K l a g e s zum Abdruck fibernommen. Dea Manuskript war zwar schon einmel in der ,,Chemie", Jahrg. 68, Heft 9/10 u. 11/12, S. 60-64[1946], ausgegeben im Miirz 1946, abgedruckt worden; die Auflnge ging aber durch die Krieggereignim gr6ibtenteils verloren, so den die Arbeitwenn iiberhauptnur aehr wenigen Beziehern der ,,Chemie" zu Qeaicht gekommen aein diirfte. Zuaatz bei der Korrektur (2. 10. 1950): Inzwischen wurde qoch eine weitere Mitteil. dieaer Reihe, die iiber die Anwendu% dieeer neuen Methode berichtet, in dieaer Zeitechrift (B. 81, 411 [1948J) verdffentlicht.

I ) Diese dem Text der vorliegenden Arbeit vorenqeatellte Zueemmenfeeaung dea Inhalts wurde zur hgleichung e n den in dieser Zeitachriit fiblichen Bmuch erst bei b rnahme des Manuskripta diirch die ,$hemitwhen Berichte" eingefiigt.


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