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Molekulare Erkennung von C60 mit γ-Cyclodextrin

✍ Scribed by Prof. Dr. Zen-Ichi Yoshida; Hideko Takekuma; Shin-Ichi Takekuma; Prof. Dr. Yoshiharu Matsubara


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1994
Tongue
English
Weight
603 KB
Volume
106
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Molekulare Erkennung von C,, mit y-Cyclodextrin ** Zen-ichi Yoshida *, Hidcko Takekuma, Shin-ichi Takekuma und Yoshiharu Matsubara Seitdem CSo, das wir als fuljballartiges Molekiil, basierend auf dem Konzept der Superaromatizitat, vorausgesagt haben['"I, in groBeren Mengen hergestellt werden kann[Ib1, gilt unser groBtes Interesse im Zusammenhang mit biomimetischen Untersuchungen von Enzymen[23 der molekularen Erkennung von C,, durch hydrophobe Taschen an aktiven Stellen von Enzymen und seinen so hervorgerufenen biologischen Wirkungen 141. Kiirzlich wurde iiber eine sehr interessante Inhibierung einer HIV-1-Protease durch C,,-Derivate berichtetF5]. Am Beispiel der Wechselwirkung des C,,-Molekiils mit dem zylindrischen, hydrophoben Hohlraum des y-Cyclodextrinmolekils in einem Komplex, der aus C,, und y-Cyclodextrin (y-CyD) in Wasser gebildet wird, haben wir uns grundlegend mit der molekularen Erkennung von C,, durch Wirtmolekule beschaftigt. Eine solche Gast-Wirt-Wechselwirkung wird im allgemeinen im Gleichgewichtszustand in Losung untersucht, wobei allerdings Komplexe unterschiedlicher Zusammensetzung vorliegen konnen. Um dies auszuschlieBen, sollten die Untersuchungen nur rnit einem stabilen C,,/y-CyD-Komplex definierter Zusammensetzung durchgefiihrt werden. Daher versuchten wir, einen solchen Komplex herzustellen; die Bildung eines instabilen Komplexes undefinierter Zusammensetzung ist beschrieben['I. Die ersten Untersuchungen zur Komplexbildung, bei denen Fullerene in Toluol und Cyclodextrine in Wasser gelost wurden, ergaben zum einen, daR nur y-CyD aus der Reihe der x-, pund y-CyDs diesen Komplex bildet, und zum anderen, daR y-CyD nur C,, in einer Losung von C,, und C,, erkennt. Letzteres ist besonders interessant, da das y-CyD-Molekul wegen der GroBe seines Hohlraums (Durchmesser der kreisformigen Offnung 9 A) sowohl den C,,-FuBball (Durchmesser 7 A) als auch den C,,-Rugbyball (Durchmesser am Aquator 7 A, Polabstand 8 A) einlagern konnte.

Wir beschreiben nun die erstmalige Synthese eines stabilen, wasserloslichen C,,/y-CyD( 1 : 2)-Komplexes (,,zweifach iiberdachtes Buckminsterfulleren") und die spektroskopischen Un-[


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