## Mittheilungen aus dem Laboratorium ; von R. Bunsen. \*) Das Ceroxyd bildet mit den nieisten Basen von der Form RO eine Reihe intensiv roth gefirbter salpetersaurer Doppelsalze, deren Untersuchung einer spateren Irttbeilung vorbehalten bleibt.
Mittheilungen aus dem Laboratorium
โ Scribed by E. Reichardt; Dr. J. Hertz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1876
- Tongue
- English
- Weight
- 686 KB
- Volume
- 208
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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โฆ Synopsis
Starkewie Rohrzucker-Reactionen sind indessen beide charakteristisch. Digitalinum crystallisaturn mit der gleichen Menge Stlrke und H 2 W 4 braun gefarbt, 16sst auch durch HC1 und endlich H20 eine griine Masse erscheinen. Das gelbe, nicht krystallinische Digitalin zeigt bei derselben Anwendung der StGrke, Hz SO4, dann HCI, nicht vielleicht erst HC1 und dann H 2 SQ4, was eine stiirmische Chlorwasserstoffentnickelung zur Folge hatte , die namlichen Reactionen, wie Digitalinum purum, nur tritt beim gelben Digitalin nach der Hinzufugung des Wasserfi der griine Korper intensiver auf. Veratrin mit der zehnfachen Menge Starlie gemengt und einigen Tropfen Hz WQ4 versetzt, erscheint b r a u n g e 1 b, durch Umriihren vermittelst eines Glasstabes braunroth. Durch HN83 und hierauf H 2 0 wird der Starkekorper gelb. Morphin erleidet in der Stiirkemischung 1 : 10 durch 112 XQ4 kcine Vcranderung , welche durch Farbung sich zeigte ; setzt man aber hierauf einige Tropfen HNQ3 hinzu und agitirt, so wird der Stiirkekorper sehon orangefarbig. Veratrinwie RIorphinreaction sind durch ihre ausgesprochenen Farben leicht zu crkennen. Es lasst sich die Starke ferner anwenden bei Codein, Narcotin, Narcein , Brucin, nicht bei Strychnin, mit denselben 86uren.
Bei angefarten Reactionen wurden die Sluren in concentrirter Form, und die Alkaloide mit denselben im trocknen Zustande in einem Porzellanmorser zusammengebracht.
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