𝔖 Bobbio Scriptorium
✦   LIBER   ✦

Mikroskopische Beobachtungen über die Blutkügelchen, den Faserstoff und die Muskelfasern

✍ Scribed by Villar


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1804
Tongue
English
Weight
699 KB
Volume
18
Category
Article
ISSN
0003-3804

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✦ Synopsis


n f i k r o f k o P i J c h e B e o b a c h r u n g P n ii b c r d i e B l u r k t i g e l c h e n , d e n F a f e r f t o f f u n d d i e M u s k e l f a j e r n ,

r o n V I L L A R , A r z r , P r o [ . dcr n ' a t u r ~e r c i r i c b t e , u n d A l f o c i C D i e Blutkugclchen, welche I; e u \c' t: n h o e c I< voc m e h r als einem Jahrhundert bemei Ict bat find feitde-n aoch voii L i e b e r k o h n , B a k e r , K a l l e r , W e i f s , d e l l a T o r r e , (ind vorziiglich von S p a l l a n z a n i beobachtet worden. Und docli konnten neuer'e Py Gologen ihre Kugelgel'talt, ia einige gar die Exifienz rfiefer Kogelchen Iiugnen! -1, e u w c n 110 e c k bediente fich bei feinen Beohochtungen blofs einfacher I\liltrofkope urid filllte das Blut niit Hirlfe von WSrme in enge Glasriiliren. Die filittel, durcli die Gch die Blutk,;gelclien i n Icbenden Fifchen Salamandern , Frtjfchea, Frokh-J e 1 I n l i r L u t r . ' )

*) Zurarnrnenzgezogen aus dern Jourtial de PhyJque. t . 58, p. 40ti 1. Schon in Cetiehung auf die Bcobachiurigen des l-!errn Dr. H ei J in a n n, ( A n ~a ! . , XVLI, 1 r.,) rchien mir diercr Auflatz nicht ohne Iilterell+ zu L y n , Tollte fich aucli e r z e b e n , (mail Fehe LcT"ndcrs clic. FoISerungen,) dJli i e r VerfsCf e r reincln L'nter nehineii iiichr durcl:gcliends gewachfen war. d. H. qitappen, u. f. w., wahrnehrnen Talfeii, fcheinen ihrn nicht beltanilt gcwefcn zu Ieyn. Er gl3obte wahr. zunehrnen, d a k jedes Kiigelciien aus 6 kleinen lyrnp[ijtilchcn liiiselchen, die art einander ldebeti, befiehc ; doch ~J S war unfi rrit ig eine Tiitkliuiig , da allc folgende Beobachter ncr PjiifJche liiigrlchen zu etkennen vermochten, die in Menfchen uotl in den warmbldtigen Thieren lpharifch, dageaen in den Eierlegendeo, i n den Schlarigen, tlen Fifchen, den Eittechfen, den Frcifchen u n d tlen Frofchquap- pen elljpikli, grofser und l i n h f u r m i g find , wie man das in gegenwartiger Abhandlilng unlh2nrlli. cher fehen wird. Es Zcheint den FhyGkern an Gedoltl gemangelt zu haben , dieie Beobachtttngen fortziifetten und zu wiederbohlen; auch niogen die meil'ken mit dem Mikrofkope zu wcnig vertraut gewefen feyn , einem delicai-.i Infiruniente, das fchwer zu bellandeln i l l , und bei d e m , will man e< mit Leicbtjgkeit brauchen, eine geiiaue Kenntniis des Infiruments, J e s Auges und der Geietze der Optik vorilus geietrt wird. * ) Ick berliente r i c h zuerft deq einf3chen Plikrofkops von L y o n e t , wie es in den ScLriften drr Harlerner Societ5t, und in S p a 11 3 n z a n i's K e r k e # h e r den Blutumlauf, (ins Fran7iif. ilberfet7t von

T o u r d t 5 , ) herchricben ift. Es i l l ohne LL'ider-. rede das bequemfie von allen, die ich k e n n e ; S p a l I a n :a n i mochte Clch keines andern betlienen. Ich tibcrzeugte mich i d r f s gar baltl, dafq, fo geiibt n c n avch im Beohachten cfaniit fey, doch clas eiiifache N i k r o f k o p in mancheo Fallcn unzuwichend iit, \vie S p a l l a n z a n i k l b f t dariurrh beweili, dals e r Iieiilen C'nterfchlrd i n d e r GrGTse d e r I(ugelchcn iiinerhalb tind aufserhalb d e r Gefafsc ansieht. Icil brachte daher auf L y o n e t ' s Kafien ein zufJrnrnen gerttztes N r k r o k o p y o n R o -c11 e t t e i n Paris a n ) deucn LinfcngliTer iuh ~I I drei, jn einanrler verfdiiebhare hlelfiiigruhren, jede von 2; Zoil L i n g e , h l t e fetzen fairen, iim es his J u f 7: 2011 Linge ausziehen, o d e r wenn bei dcr liir kften Vrrgrdfserung vie1 Licht nutliig lvar, bis auf 'j Z d l z u t m m e n kliieben, und C I J ~ '..ullcctivgIas ganz wegnehincri zii kuilnen. A u c h verbcfferte ich den Mechanisnius ddllin, dnrs i c h 10 wold Jx J I i k r Gfkop ols auch deli Objectentrjgcr beivcglich nlachte, beirle a n verk;lizalnen rfeilern, verrnittelrt einer Schraube, icitwirts, vorwarts u n J heraufoder iter-abw5rts. Die Linfen hatten inc'ek a l l e zu vie] Oeffnung, da eine gutc rnil;i.ofl\opifche Linfe, wie fie D o l l o n d verferligt, niir o(ler tvo i:lijSlich nilr f ihrer Brenniveite zur (Icifiiung liaben cla1.f Auch be-fan4 ficn (lie blendutls ) t k w n Loch, full dds frernciartige Liclit ahgeha:teir wcrtleIi, riir Liltfen von 4' 4 Breniiweite huchlreiis 1"' b u r c i m e l l e r hdbtfu clarf, vor vor der rnikrofkopifchen Linfe, indefs es weit vortheilhafter ifi, Ge dahinter anrubringen, vJia ich das aus Erfalrrung wcifs, auch D 011 o n cl ~r;ewufst h3ben mufs, (la drci vortreifliche r'on ilim verfertigte h l i k r o k o p e , die icii i n tISnJen geliaht habe, tIie B1end:ing hinter d x mikrolkopifchen Linfe hatten. M e n f c h t n b l u t . Mr,n Geht die Blutkugelchen defto deutlicher, ein j,> kleineres Trijpfchen Blut m m a u f den Objektenfcliieber bringt, und wenn m3n das T r d a fchen am Riinde verwilcht, untl es in etivas \VdTer oder Jiilch zerriihrt. Urn fir wiihrzunehmen, wird eine einfache nliLrolkopiIclie Linfe von hochftens 2'14 Brcnnweite erfortlert. Im zufdmrnen gefetzten Mikrofkope zeigt eine Linfe von I 0''' Brennweite fie eben fo grofs, docli rr.idcnr deutlich. Sie fchein e n , durcli diefe Linfen betrachtet, ungdiihr yA Linie im Durchrnefler zu hahen ; da nun drefe Linfen 5~ BIahl vergrijfsern, fa hetr5gt i h r Durclimeffer ungefiihr c:B Linir. Betrachtet m a n fie mit einer lnikrofkopifchen Linfe v o n i"' Rrznnwpite, fo fcheinen i h e r z o bis -5 ,iuf clen DurchmefCrr cles Geficf,tsfel,les zu ge!irn. Da nun, wie i : h bemerkt habe, bei allen Linfenglafih, von d c r Loupe im Palais ltoyal a n , tiie iiber 10' Drennweite liar, bis zu den kleiriften hera!,) tlercn Hrennweite nvr . 1 Nillimitre betriigt, (lei-Durrhmeffer des Gefichtsfeldes den zelinten Thzil ihrer Brt.trri*.veite betragt; ( ? ) fo l t a n n auch hiernacli cfer Ourchmeffer Annal.d.Phylik. I3. 18. Sr. a. J. 1 ~0 4 . Sr LO.


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Herr Dr. L a i r hat dos Resultat der Untersachangen, welche er iiber 35 Harnrteine, die bei eben so riel Personeo minnlichen Geschlechts warm gefunden norden, bekannt gemacht. Dreil'sig dieser Harnsteine fenden rich in der Blare; ein einciger rehr merbwiirdiger in der Harorbbre, ond 4 in den Nieren