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Mikrobielle Werkstoffzerstörung – Simulation, Schadensfälle und Gegenmaßnahmen für metallische Werkstoffe: Manganoxidierende Bakterien und Lochkorrosion an Turbinenteilen aus CrNi-Stahl in einem Laufkraftwerk

✍ Scribed by Dr. P. Linhardt


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1994
Tongue
German
Weight
578 KB
Volume
45
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

In einem Wasserkraftwerk trat Lochkorrosion am Turbinenlaufrad (Werkstoff G‐X 5 CrNi 13 4) und am Laufradring (X 3 CrNi 13 4) bei Chloridgehalten von maximal 170 mg/l auf. Sowohl potentiostatisch‐schrittweise Experimente als auch Auslagerungsversuche gaben keinen Hinweis auf eine Anfälligkeit dieser Werkstoffe gegen Loch‐ oder Spaltkorrusion in derartigem Wasser. Die Analyse kalkartiger Beläge, die. an der Metalloberfläche gefunden wurden, zeigten hohe Gehalte an Mangandioxid. Experimentell konnte nachgewiesen werden, daß der CrNiStahl bei Polarisation durch Mangandioxid chloridinduzierter Lochkorrosion unterliegen kann. Es zeigte sich, daß manganoxidierende Bakterien und möglicherweise auch Pilze die Beläge bilden, wodurch dies als ein Fall mikrobiologisch induzierter Korrosion (MIC) unter aeroben Bedingungen angesehen werden kann.


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