PAK-Analyse in Fetten und Olen angewendet. Es wird hier iiber das Vorkommen und die Zusammensetzung von
Methodik zur Identifizierung und Bestimmung von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen in Lebensmitteln, im Boden und Trinkwasser
β Scribed by Fritz, W.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1979
- Tongue
- English
- Weight
- 980 KB
- Volume
- 23
- Category
- Article
- ISSN
- 0027-769X
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β¦ Synopsis
Zur Identifuierung und Bestimmung von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) in Lebensmitteln, im Boden und Trinkwasser wird eine Methodik beschrieben, die durch Kombination von extraktiven, chromatographischen und spektrophotometrischen Verfahren einen Nachweis von 0,Ol pg Benzo(a)pyren/kg neben anderen PAK ermriglicht. Probenvorbereitung, Vorreinigung und Anreicherung sind bei den Proben unterschiedlich. Die sich anschliel3ende Isolierung und Auftrennung der PAK wird nacheinander in zwei diinnschichtchromatographischen Systemen -Kieselgel und acetylierte Cellulosedurchgefuhrt. Identifuierung und Bestimmung erfolgen durch Aufnahme der UV-Spektren (Erfassungsgrenze etwa 0,5 pg/ml) und im ng-Bereich durch in situ-Fluoreszenzspektralanalyse (Erfassungsgrenze 0,0005 pg Benzo(a)pyren/Fleck). Die Fluoreszenz-Anregungs-und Emissionsspektren direkt von der acetylierten Celluloseplatte gestatten neben einer sicheren Identifizierung auch eine Bestimmung der PAK, die in situ-Fluoreszenzortskurven unter verschiedenen Aufnahmebedingungen eine simultane Bestimmung. Die Recovery-Werte Iiegen in Abhiingigkeit vom Probenmaterial zwischen 75 und 99.6% bei einem Variationskoeffizienten zwischen 10,3 und 22,1%. Weiterhin wird eine Grenzwertmethode vorgestellt, die mit Hilfe eines dunnschichtchromatographischen Screenings ohne komplizierte Me5technik ,janein"-Entscheidungen gestattet mit der Aussage, ob die vorliegende Probe dem Benzo(a)pyren-Richtwert genugt oder nicht. Bei der Suche nach Geschwulstursachen stehen die exogenen Noxen im Vordergrund. Vonden bisher bekanntenetwa 2000Cancerogenen [ 11 stellen die polycyclischenaromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK), von denen etwa 200 krebserzeugend sind [2], die gro8te chemisch einheitliche Gruppe dar. PAK treten in der Umwelt niemals als Einzelsubstanzen, sondern stets im komplexen Gemisch auf. Sie konnten als krebserzeugende Faktoren bei zahlreichen Berufskrebsfallen in RuDen, Teeren, Paraffinen und Mineralolen identifiziert werden [3]. Auch tierexperimentell sind diese Gemische krebserzeugend. So konnte z. B. die cancerogene Wirkung von Autoabgaskondensaten an Mausen vollstandig auf die Fraktion der PAK zuriickgefuhrt werden, wobei nach Isolierung 9 % der cancerogenen Aktivitat allein dem Benzo(a)pyren (BaP) zugeschrieben werden mu13 [4]. BaP wird international als Leitsubstanz der PAK angesehen. Grundsiitzlich gilt, daf3 Substanzen, die im Tierexperiment eindeutig Krebs erzeugt haben, entsprechend den international iiblichen Gepflogenheiten (WHO, IARC, UICC) als suspekt fur den Menschen gelten [l]. Zur Bestimmung der PAK in Lebensmitteln mu8 eine Methode mindestens 0,l pg/kg erfassen, um Fehlergebnisse zu vermeiden [5]. Eine Bestimmung allein des BaP-Gehaltes ist zur Beurteilung der cancerogenen Aktivitat eines Substrates nicht ausreichend, da andere wirksame Kohlenwasserstoffe synergistisch und nicht cancerogene Kohlenwasserstoffe
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