Methode zur quantitativen bestimmung von Poly-2-vinylpyridin-N-oxid in blut und Gewebe
✍ Scribed by Gr�nspan, M. ;Antweiler, H.
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1969
- Weight
- 467 KB
- Volume
- 25
- Category
- Article
- ISSN
- 0367-9977
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✦ Synopsis
Zusammen/assung. Polyvinylpyridin-N-oxid (PVNO) l~$t sich aus Blur und Gewebehomogenaten durch Behandlung mit einem Chloroform-Methanolgemisch extrahieren. Proteine und Lipide werden dabei yon PWNO getrennt. PVNO verbleibt in einer w~13rigen LOsung, in der es spektrophotometrisch im UV-Bereich bestimmt wird. Mit dieser Methodc kSnnen noch 10 ~g/g Gewebe bzw. ml Blur nachgcwiesen werden.
Das eindruckvollste Ergebnis auf dem Gebiet der Silikoseforsehung der letzten Jahre ist die Entdeckung der Silikosehemmwirkung des Poly-2-vinylpyridin-57-oxids (PVNO) (SchlipkSter und Brockhaus, 1961, 1967). PVNO hemmt nach subcutaner, intravenSser oder inhalatorischer Applikation die quarzbedingte Fibroseentwicklung bei dcr Ratte und anderen Versuchstieren. PV570 wird in Makrophagen aufgenommen und schfitzt diese vor der toxischen Wirkung des phagozytierten Quarzes. Die besondere Bedeutung dieser Entdeekung liegt in der Verwendbarkeit des PVNO zur Prophylaxe und Therapie bei der menschlichen Silikose.
Im Zusammenhang mit der Frage nach dem Wirkungsmechanismus und dem Schicksal des PVNO werden auch Untersuchungen zur Verteilung des Polymers im Organismus erforderlich. Die bisher dazu ange-wende~en Methoden haben zu folgenden qualita~iven und quantitativen Befunden geffihrt.
Qualitative Be/uncle. Beck et al. (1965) haben bei der Ratte die ersten morphologischen Befunde fiber die Speieherung einer Gesamtdosis yon 60 mg PV~qO, die man im Laufe yon 6 Wochen subcutan injiziert hat, beschrieben. Die Autoren werten intracellul~re Vaeuolen und Schaumzellen als Speichereffekte. Dolgner (1967) modifizierte eine F/irbung nach * Stipendiat der Heinrieh Hertz-Stiftung.
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