Metallacoronate oder eindimensionale Polymere durch Selbstorganisation – Einfluss von Templaten und Wasserstoffbrücken auf die Produktbildung
✍ Scribed by Rolf W. Saalfrank; Ingo Bernt; Frank Hampel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2001
- Tongue
- English
- Weight
- 155 KB
- Volume
- 113
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Professor Dieter Sellmann zum 60. Geburtstag gewidmet Die Entwicklung von Synthesen für supramolekulare anorganische Strukturen mit neuartigen Eigenschaften eröffnet einzigartige Möglichkeiten. [1] Wir haben über die templatgesteuerte Selbstorganisation der sechs-und achtgliedrigen Eisencoronate [Na & Fe 6 (L 1 ) 6 ] 1 und [Cs &Fe 8 (L 1 ) 8 ] 2 berichtet. [2] Ihre Synthese erfolgt, ausgehend von Triethanolamin (H 3 L 1 ), Eisen(iii)-chlorid und Natriumhydrid oder Caesiumcarbonat (Schema 1). Ein gemeinsames Merkmal Schema 1. Schematische Darstellung der Metallacoronate 1 und 2 sowie der Metallacoronanden 4.
der Komplexe 1 und 2 besteht darin, dass die Ethanolat-m 1 -O-Donoren ausschlieûlich als Liganden zur koordinativen Absättigung der Eisenzentren fungieren, während die Ethanolatm 2 -O-Donoren strukturbestimmend sind. Folgerichtig erhielten wir bei der Umsetzung N-substitutierter Diethanolamine 3 (H 2 L 2 ) (L 2 [RN(CH 2 CH 2 O) 2 ] 2À ) mit Calciumhydrid, Eisen(iii)-chlorid und Natriumbromid oder Natriumrhodanid die unbesetzten, neutralen Eisencryptanden [Fe 6 X 6 (L 2 ) 6 ] 4 (X À Cl À , Br À , NCS À ; Schema 1). [2c] Wie in 1 und 2 sind in 4, die m 2 -O-Donoren der N-Alkyldiethanolaminliganden strukturbestimmend. Die Halogen-bzw. Pseudohalogen-Co-Liganden vervollständigen le-