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Mercaptane und Sulfosäuren des Pyridins. XII. Mitteilung über Derivate des Pyridins

✍ Scribed by Räth, C. ;Binz, A. ;Räth, C.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1931
Weight
723 KB
Volume
487
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


von c. Rtith. XII. Mitteilungl) uber Derivate cies Pyridiiis von A. Binz und C. Rgth. tAus dem Chemischen Institut der Landwirtschaftlichen Hoehschule Berlin.] (Eingegangen am 20. Marz 1931.) Von den Schwefelderivaten des Pyridins sind bisher das Pyridin-2-sulfhydrat, das zugehorige Disulfid und die Pyridin-2-sulfos~ure durch Marckwald2), die Pyridin-3-sulfosaure durch 0. Fischer und Riemers c hmidt3), das Pyridin-4-sulfhydrat, sein Disulfid und die Pyridin-4sulfosaure durch Koenigs und Kinne4) und die Pgridin-3,5-disulfosaure durch Hoff m a n n und ICoenigss) beschrieben worden. Ferner stellte Tschitschibabin6) die 2-Amino-und die 2-0xy-p~vridin-5-sulfosiiure dar.

Da unter den schwefelhaltigen Verbindungen des Pyridins therapeutisch wertvolle Substanzen sein konnten, schien es wiinschenswert, Substituenten in die bekannten Pyridin-Schwefelverbindungen einzufuhren.

Von den drei moglichen Methoden zur Darstellung von Mercaptanen, namlich der Umsetzung von Halogenverbindungen mit Sulfhydraten, der Leukhardtschen Synthese und der R,eduktion von Sulfosaurechloriden, wurde die erste wegen ihrer glatten Ausfiihrbarkeit zur Darstellung nachstehender Derivate des Pyridin-2-sulfhydrates angewcndet.

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