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Membranverankerung und Intervesikel-Transfer eines Derivats des Antibiotikums Moenomycin A

✍ Scribed by Alexej Anikin; Andrij Buchynskyy; Uwe Kempin; Katka Stembera; Peter Welzel; Gabriela Lantzsch


Book ID
101305465
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
136 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Die Glycopeptidantibiotika, von denen Vancomycin das bekannteste ist, haben aufgrund des Resistenzproblems bei klassischen Antibiotika zunehmende Bedeutung bei der Behandlung bakterieller Infektionen. [1] Ihre Wirkung beruht auf einer Bindung (als Dimere oder begünstigt durch Membranverankerung) an membrangebundene Peptidoglycanvorstufen, die endständig d-Ala-d-Ala tragen; sie unterbinden dadurch den Transglycosylierungsschritt (und/oder die Transpeptidierung [2] ) in der Endphase der Peptidoglycanbiosynthese. Nun gibt es eine andere Klasse von Antibiotika, die Moenomycine (z. B. Moenomycin A 1), die ebenfalls den Transglycosylierungsschritt inhibieren, jedoch mit einem völlig anderen Wirkungsmechanismus: Sie sind reversible Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Die Reinigung des Rohprodukts erfolgte durch Chromatographie (SiO 2 , Toluol). Man erhielt 36 mg (52 %) 15 als farblosen Feststoff.


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