& Co. Ltd., London, fortgefuhrt in der RheinpreuRen AG fur Bergbau und Chemie, Homberg/Niederrhein Eingegangen am 4. Januar 1967 Titration von prim.-und tert.-Aminogruppen sowie eine Gesamtstickstoff-Bestimmung reichen aus, um Polymerisations-und Verzweigungsgrad der Polymere eindeutig festzulegen.
Mechanismus der Polymerisation von Äthanolamin mit Kohlendioxid
✍ Scribed by Pascoe, Peter F.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 618 KB
- Volume
- 705
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
& Co. Ltd., London, fortgefuhrt in der RheinpreuRen AG fur Bergbau und Chemie, Homberg/Niederrhein Eingegangen am 14. Februar 1967 Bei der Polymerisation von Athanolamin mit C02, die uber Hydroxyathylcarbamidsaurebetain (1) verlauft, lassen sich durch Variation der Reaktionsbedingungen (Konzentration und Basizitat des Katalysators, Einwirkungszeit, Temperatur, Menge des zugesetzten Wassers und Isoliertechnik) im wesentlichen lineare Polymere mit unterschiedlichem Polymerisationsgrad in Ausbeuten von 65-95 % d. Th. erhalten. Diese gehen bei schonender Destillation in lineare Polyiithylenamine uber. Es handelt sich um eine Additionspolymerisation, bei der sich aktive Carboniumorthocarbamat-Doppelionen 2 an endstandige Aminogruppen anlagern. Verzweigungsstellen konnen sich erst bilden, wenn durch thermische Abspaltung yon Wasser und C 0 2 freie sekundare Aminogruppen entstehen, deren Bildung durch Einleiten von Kohlendioxid vollkommen unterdruckt werden kann. Der hohe Polymerisationsgrad erklart sich aus der verhaltnismiiflig geringen Entstehung dimerer Addukte als Polymerisationskeime, da die Anlagerungsgeschwindigkeit an COz-substit. N-Atome bedeutend groRer ist als an den Stickstoff vom Athanolamin. In den voranstehenden Mitteilungen 1 2 ) ist die Bildung von Polymeren aus Hydroxyathylcarbamidsaurebetain-Chelat bzw. aus khanolamin/COZ in Gegenwart alkalischer Katalysatoren beschrieben sowie die Bestimmung von Polymerisationsgrad, AusmaD der Verzweigungen und Verhaltnis der Orthocarbamat-zu den Carbamat-Gruppen angegeben. Die aus den Polymeren mit SBuren entstehenden Polyathylenamin-Salze sind, im Gegensatz zu den direkt aus Athylenimin erhaltenen Polymeren3-6), fast ganz linear. Sie haben als kationische Polyelektrolyte technologisches Interesse.
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