Mechanische Systole und elektrische Erregungsdauer bei K+-verarmten trainierten Ratten
✍ Scribed by D. Michel; J. Nöcker
- Publisher
- Springer
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 528 KB
- Volume
- 263
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
In zunehmendem M~l~e wird in den letzten J~hren ~ die Bedeu~ung der Elek~rolyte, insbesondere des K~liums, fiir den elektrischen Erregungs-und Kontr~k~ionsvorg~ng der Muskul~tur im ~llgemeinen und des Herzmuskels im besonderen hingewiesen. Nieht ~llein der Physiologe, sondern ~uch der Kliniker ist d~r~n in~eressier~, in welchem M~I~e sich Verschiebungen des Elek~rol~h~ush~ltes in klinisch ~l~b~ren und eventuell Ther~pie erheischenden Funktions~nderungen ~u~ern. Als besonders bedea~s~m wurde immer wieder d~s K~lium-M~ngelsyndrom her~usgestellt, d~ es z.B. bei m~nchen Kom~¢ormen, pos~oper~tiven Zust~nden und verschiedenen endokrinen St6rungen den ther~peutischen Er~olg illusorisch m~chen k~nn, wenn es nicht erkunnt und entsprechend beh~ndelt wird.
Ffir di~ ])i~gnose dieses K+-M~ngelsyndroms sind nun rel~tiv spezifische EKG-Ver~nderungen ~ngegeben worden, die vor ~]lem in einer Senkung der ST-Strecke, Abfl~chung und diph~sischer De~ormierung der Endsehw~nkung, sowie in einer Verl~ngerung der QT-Zei~ ~u~ Kosten der T-Z~cke bes~ehenl sollen. D~rfiber hindus vertri~ H~oOL~ die Ansich~, d~l~ bei ElektrolytstSrungen die Schwere des Zust~ndsbildes h~ufig in einem vorzeitigen Abbruch der mech~nischen Systole, kenntlich an einem ver~rfih~en Ein~ll des 2. tterztones (fiber 0,04 sec vor T-Ende beim Mensehen) seinen Ausdruck finder. Er pr~gte ~fir diese in einem Aus-ein~nderweichen der mech~ni~chen Systolen-~nd der QT-D~uer sich m~ni~estierenden StoffwechselstSrung der Herzmuskelze]le den Begriff der ,,energe~isch-dyn~mischen Herzinsuffizienz". Ftir eine Reihe yon Kr~nkheitsbildern, bei denen dieses Syndrom ge~unden wurde, stellt die I-Iypok~li~mie d~s Bindeglied d~r. Es l~g desh~lb n~he, im K~liumm~ngel den Prototyp der energetiseh-dyn~mischen Herzinsuffizienz zu sehen.
In jiingerer Zeit wurde ~ber gezeig~, d~l~ die ~fir ch~r~kteristisch ~ngesehene QT-Verl~ngerung in den meisten F~llen g~r nicht einer solchen entspricht, sondorn durch eine Versehmelzung yon T und U