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Massenspektrometrie der Trimethylsilyloximderivate von Monosacchariden und Galacturonsäure

✍ Scribed by Petrzika, Marion ;Linow, F.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1986
Tongue
English
Weight
178 KB
Volume
30
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


d k e ) , Akademie der Wissenschaften der DbR Massenspektranetrie der Rimethylsilyloximderivate von Monosacchariden und Galacturonsliure (Wissenschaftlicher Kurzbericht ) 1 Marion Petnika und F. Linow V o r a u s s e t q fiir gaschromtographische und mssenspektrametrische Studien an monomeren Kohlenhydraten ist deren tfberfilhrung in fltichtige und themisch stabile Verbindungen. Dies geschieht durch Derivatisienmg. Um die dabei auftretende Vielzahl von Isomeren einrmschrhken, bildet man vorzugsweise ihre acyclischen Trimethylsilyl (TMS)-oldme. Dabei entstehen lediglich m e i Isomere, die Syn-und die Antiformen. Sie werden bei z w e c W l g e r Auswahl gaschromatographischer Tr@r und !l'rennphasen getrennt bzw. weisen gleiche Retentionszeiten m f . Fiir die Identifizierung der im Gaschromtogramu auftretenden Peaks eignet sich die Massenspektromtrie. Von Pelletier u. a. (I) und von b e u. a. (2, 3) werden bsenspektren und Frqpentienmgen von Methyloxim-TMSDerivater, angegeben und diskutiert. Petersson ( 4 , 5 ) erortert m6gliche Frqpentierungen von Oxirn-TMS-Derivaten und gibt das M8Ssenspektm von 'lMS4lucuronsliureoxirn Im folgenden werden anhand der Massenspektren der TMS-Oximderivate einiger an. Neutralmcker und von Galacturonstiure die Fragmentionen fiir die Substanzklassen der Pentosen. Hexosen, Desowhexosen und GalacturonsLiure angegeben und diskutiert. Fkperimentelles sche und massenspektrometrische Parameter entsprechen eigenen friiheren Angaben (6). Die Gaschromatographie w i r d an einer Edelstahlsiiule (20 ft x 1/8"). gefiillt ndt 3 % 0x47 auf Chromosorb W HP (80/100), temperaturprogramoiert (170 -250 OC, 4 C/min) durchgefiihrt. Der Tr2igergasstrom (He) b e t r w 12 ml/min bei 170 OC. Gerate, Untersuchungsmaterialien sowie geratespezifische gaschromtographi-TMsOximbilduq. Je 1 -2 n g Monosaccharid werden nach Zugabe von 1 m l getrocheten midins, in dem 20 mg Iiyclro~lmhhydrochlorid (VEB Laborchemie Apolda, DDR) enthalten sind, 2 h bei 80 C erhitzt. Die Galacturonssure (10 ng Einwaage) ist vor dieser Operation nach der Vorschrift von Petersson (4) in ihr Natriumsalz uberzuftihren. Nach Abkiihlen w i r d d a s Lidsungsrnittel bei 60 OC aus dem Reaktionsgemisch mittels Argons ausgetrieben. Die Jhtfernung von Restwasser erfolgt durch Zugabe einiger Ropfen Benzen und Ein-fen b i s zur Troche (7). Anschlieknd wlrd durch Zugabe von 100 p l N,O-Bis-Rimethylsilyltrifluoracetamid zum Riickstand 15 m i n bei 80 OC derivatisiert. Ergebnisse und Diskussion Die Syn-und Anti-Isomeren von Arabinose, Xylose und M o s e werden unter den gewtihlten gaschromtographischen Bedingungen nicht getrennt . Bei Mannose, Galactose, Glucose und GalacturonsWe erscheinen dagegen zwei Peaks, die den genannten Stellungsisomren entsprechen. Nach der Literatur ( 4 ) stellt 'FrUein S. Fiirstenberg sind w i r fiir ausgezeichnete technische Mitarbeit zu Dank verpflichtet.


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