Vogt : Magnetismus und chemische Bindung in intermetallischen Phasen ~ \_\_-\_ \_ \_ 734 \_\_\_-\_\_\_in Legierungen in elementaren a) zu,ischen p) zwischen cher od. a n l . schiedener Metallen Metallen glei-Metallen ver-Edelart , Edelart 1. Metallionen + Elektronen-Elektronengas gas 2. Metallionen
Magnetismus und Valenz der Atome in metallischen Phasen
✍ Scribed by Eckhart Vogt
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1938
- Tongue
- English
- Weight
- 672 KB
- Volume
- 51
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Einfuhrung.
ie Anfklarung der engen Bcziehungen, die man schon D lange zwisclien Magnetismus und chemischcr Bindung vermutete, bildet ciii Kernstiick der Bohrschen Atomtheorie. So hat Kossel, als cr init einem kiihnen Wurf die Fruchtbarkeit des Rohrschen Atommodells fur die Chemie der hetcropolaren Verbindungen und fur das Verstandnis des Periodisclien Systems aufdeckte, zugleich auch den Grundstein fiir eine atomtheoretisch begriindete Magnetocheniie gelegtl).
Die bevorzugten Wertigkeiten der chemischen Elemente in ihrer periodischen Abhangigkeit von der Ordnungszahl erklarte Kossel mit dem Bestreben, durch Elektronenabgabe oder -apfnahnie ganz bestinimte besonders stabile Elektronenanordnungen zii bilden: die sog. ,,ahgeschlosscnen" E l e k t r oriensc ha1 cn , insbes. die Edelgasschalen.
Ihr Kennzciclien ist magnetischcr Nati1.r. Es sind solchc Anordnnngcn, in denen sich die magnctischen Momente der Hiiuelelektronen nach av.Ben hin vollstiindig kompensieren. I~dclgasahnliche Ioncn bcsitzen kein niagnetisches Eigenmoment ; die aus ihnen gebildeten Stoffe zeigen I) i a ni a gn e t i sniu. s.
Nur wcnn in den Hlektronenschalen Pliitze unbcsetzt Meiben, kann ein niagnetisches Eigenmonicnt cler Atonie ;her Ionen entstchcn, das d a m einen P a r a m a g n e t i s m u s hedingt, den wir als ,,normal" bezeichnen wollen; cr ist gekennzeiclinet tlurch seine Temperaturabliangigkeit, die das C'uriesche Gesetz :
(1) c 7. = ,~ (7. : inagnetischc Susceptibilitiit) befolgt.
x und T freilicli ahgewandelt ziim Weipschen Gesetz :
Fast ininier ist dieser %usammenhang zwisclien
Aus cler ,,Cei,rie-Konstanten" C (pro Grammatom) ergiht sicli in bekannter Weise das inagnetische Atonimoment xu :
Die crstc cinfache Aussagc iihcr diesen , ,normalen Paraniagnetisini1.s" ist Kossels magnetischer Verscli iebnngssa t z : ,,Ionen benaclibarter Hleinente, die gleicli vie1 Elektronen enthalten, verhalten sich niagnetisch gleich."
Ubcr die groBen Hrfolgc der Magnetochemie, die aus diesen erstcn Anfangen in den letztcn 20 Jahren allniahlich entstand, wurde in dieser Zeitschrift mehrfach berichtet2).
Besondere Schwierigkeiten birgt die Magnetochemie der Metalle und L e g i e r u n g e n , weil hier neue Arten von *) Nacli einem Vortrag vor der Chctnischen (>esellschaft in 1) W. Ko.varl, t b c r Molekiilld~lnng als I h g e des Atombaus.
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## Abstract Es wird geprüft, ob die Regeln von Hume Rothery für die Bildung intermetallischer Phasen bei ganz bestimmten Valenzelektronenkonzentrationen auch dann Gültigkeit besitzen, wenn ein Legierungspartner durch ein Übergangsmetall ersetzt wird. Die kubisch raumzentrierten Legierungen des Alum