Liquid-liquid equilibrium data collection, Vol. V, Part 1–3 (Binary Systems, Ternary Systems, Ternary and Quarternary Systems). Von J. M. Sorensen und W. Arlt. Herausgeg. von D. Behrens und R. Eckermann, DECHEMA, Deutsche Gesellschaft für Chemisches Apparatewesen, Frankfurt/M. 1979. 1. Aufl., 1854 S., Ln., DM 499,– + MWSt + Versandkosten
✍ Scribed by Th. Pilhofer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- German
- Weight
- 172 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Nach der Berechnungsmethode von Krischer wird angenommen, dal3 die kapillare Fliissigkeitsbewegung durch ein Kapillarenbiindel erfolgt, in dem durch widerstandslose Querverbindungen Druckbzw. Zugausgleich in der Fliissigkeit in jeder Querschnittsflache moglich ist. Die entscheidende Idee des neuen Berechnungsverfahrens ist, dal3 Druck-bzw. Zugausgleich in einer Querschnittsflache des porosen Korpers erst nach dem Durchstromen mehrerer hintereinander liegender Kapillarenbiindel moglich ist, in denen die Poren der einzelnen Porenklassen beliebig statistisch verteilt sind. Letzteres hat zur Folge, daB in ungesattigten porosen Korpern gronere bereits entleerte Poren den kapillaren Fliissigkeitstransport in kleineren gefullten Poren unterbrechen konnen. Ein kapillarer Fliissigkeitstransport ist dann nur in fliissigkeitsgefiillten Poren moglich, die wieder in fliissigkeitsgefiillte Poren einmiinden. Wird Druck-bzw. Zugausgleich in einer Querschnittsflache des porosen Korpers erst nach dem Durchstromen von 5 Kapillarenbiindeln hintereinander zugelassen, so erhalt man die beste Ubereinstimmung zwischen dem neuen Berechnungsverfahren und MeDwerten von Becher fur die kapillare Wasserleitfahigkeit eines Sandbodens, eines Schluffbodens, eines sandigen Lehmbodens und eines schluffgen Tonbodens. Wahrend nach der Berechnungsmethode von Krischer besonders bei feinporigen porosen Korpern die Faktoren, mit denen Rechenwerte zur Anpassung an MeBwerte zu dividieren sind, sehr hoch liegen, sind nach dem neuen Verfahren keine derartigen Korrekturen mehr notwendig, da die Rechenwerte knapp iiber oder unter den MeBwerten fur grob-und feinporige Boden liegen. Die Giiltigkeit des Modells zur Berechnung der kapillaren Fliissigkeitsleitfahigkeit wird auch durch Messungen der Dampfdifbion
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