Liganden als “Kompaßnadeln”: Rückschlüsse aus der Orientierung von Alken-, Alkin- und Alkylidenliganden auf das π-Bindungssystem bei tetraedrischen Übergangsmetallkomplexen
✍ Scribed by Prof. Vernon C. Gibson
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1994
- Tongue
- English
- Weight
- 888 KB
- Volume
- 106
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Diese Arbeit beschreibt die uberraschend einfachen Strukturprinzipien fur Ubergangsmetallkomplexe mit n-gebundenen Liganden und schlagt einfache Regeln (sowie Ligandenklassifizierungen) vor, rnit denen man diese Strukturmerkmale erklaren und auch Strukturen von Komplexen vorhersagen kann. hlken-, Alkinund Alkylidenliganden nehmen in bezug auf andere an das zentrale Ubergangsmetallatom gebundene Liganden be-stimmte Orientierungen ein, unabhangig von der Koordinationsgeometrie, da sie rnit diesen um Metall-Ligand-n-Bindungsanteile konkurrieren. Besonders interessant an tetraedrischen Komplexen ist, daD .,single-faced", z-gebundene Liganden (das sind Liganden, die nur in einer bestimmten Orientierung n-koordinieren konnen) als ,,Sensoren" fur die relative n-Donorstarke aller anderen an das Metallzentrum gebundenen Grup-pen fungieren konnen. Dazu mussen die tetraedrischen Komplexe nur als Dreiecke dargestellt und eine einfache, qualitative Untersuchung durchgefuhrt werden, die auf Berechnungen von Hoffmann et al. beruht. Damit kann man fur eine Vielzdhl dieser Ubergangsmetallkomplexe die Vorzugsorientierung und die relative n-Bindungsstarke der Liganden vorhersagen.