Leuchtstoff-Schichten und Folien mit Polyvinyl-Alkohol als Schutzkolloid und Bindemittel
✍ Scribed by F. Eckart
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1952
- Tongue
- English
- Weight
- 326 KB
- Volume
- 446
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Inhaltsiibersicht
Versuche zeigen, daB es moglich ist, an Stelle des bisher als Bindeniittel verwendeten Wasserglases fur im Vakuum ausheizbare hochauflosende sedimentierte Leucht,schirme wasserloslichen und nachtraglich hartbaren Polyvinyl-Alkohol z i i verwenden. Der Polyvinyl-Alkohol wirkt dabei gleichzeitig a h Scliutzkolloid. PVA-Leuchtschirme sind gegen mechanische Beschadigungen aesentlirh iinempfindlicher und konnen bei hoherem PVA-Gehalt, analog dem PVA4 Lelichtstoff-Folien, ahwaschbar gemacht. werden.
I. Einleitung
Zur unmittelbaren physiologischen Beurteilung von EIektronenbildern dienen Leuchtschirme und Leuchtfolien. Als Erkennbarkeitsschwelle bezeichnet inan jene Anregungsenergie, die notwendig ist, um ein gegebenes Bild nicht nur als Lichteindruck wahrzunehmen (Wahmehmharkeitsschwelle), sondern bei der das Testbild auch als solches erkannt werden kann. Eine niedrige Erkenn barkeitsschwelle setzt daher hohes Auflosungsvermogen und hohe Lichtausbeute (Leuchtdichte je eingestrahlte Energieeinheit) voraus. Diese Forderungen sind gleichzeitig optimal nicht erfullbar. Es wurden daher je nach Verwendungszweek verschiedene Herstellungsverfahren entwickelt, die man folgendermaDen kennzeichnet :