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Leitliniengerechter Einsatz der Setrone. Übelkeit und Erbrechen bei onkologischen Therapien

✍ Scribed by Karin Nemec


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
German
Weight
286 KB
Volume
36
Category
Article
ISSN
0048-3664

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✦ Synopsis


Abstract

Die Erfolge in der antiemetischen Therapie der letzten 25 Jahre sind beachtlich: So konnte die Rate der kompletten Emesis‐Unterdrückung von 30 % in den achtziger Jahren auf 70 % in den 1990er Jahren und etwa 85 % im Jahr 2006 verbessert werden. Diese Erfolge wurden durch die Entwicklung potenter, hochspezifischer Antiemetika sowie deren Leitliniengerechten Einsatz zur Prävention von Nausea und Emesis möglich. In der Zukunft wird sich das Hauptaugenmerk auf den Einsatz von Antiemetika bei Kindern, die geschlechtsspezifischen Unterschiede im Ansprechen auf die antiemetische Prophylaxe sowie die noch immer schlecht beherrschbare Form des antizipatorischen Erbrechens richten. Eine weitere Herausforderung sind Patienten, die als Non‐Responder auf die Antiemese zu bezeichnen sind (“therapierefraktäres Erbrechen”). Diesen Patienten könnten die Erkenntnisse aus der pharmakogenomischen Forschung zugute kommen: vor allem Variationen im Metabolismus der Setrone durch CYP450‐Genotypen sowie Variationen im 5‐HT~3~‐Rezeptor‐Gen könnten für den mangelnden Erfolg der Antiemese verantwortlich sein.