Lehrbuch der pharmaceutischen Technik. Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von Dr. Friedrich Mohr, Assessor Pharmaciae beim Königl. preuss. Medicinal-Collegium zu Coblenz, Apotheker daselbst und vieler gelehrten Gesellschaften Mitglied und Ehrenmitglied. Für Apotheker, Chemiker, chemische Fabrikanten, Aerzte und Medicinal-Beamte. Mit 300 in den Text eingedruckten Holzstichen. Braunschweig bei Friedr. Vieweg & Sohn. 1847. (Preis 2 Thlr. 15 Sgr.)
✍ Scribed by Dr. L. F. Bley
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1847
- Tongue
- English
- Weight
- 480 KB
- Volume
- 102
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Lehrbuch der pharmaceutischen Technik. Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von Dr. F r i e d r i ch M o h r , Assessor Pharmaciae beim Konigl. preuss. Medicinal-Collegium zu Coblenz, Apotheker daselhst und vieler gelehrten Gesellschaften Mitglied und Ehrenmitglied. Fur Apotheker, Chemiker, chemische Fabrikanten, Aerzte und Medicinal-Beanite. Mit 300 in den Text eingedruckten Holzstichen. Braunschweig bei F r i e d r.
V i e w e g & S o h.n. 1847. (Preis 2 Thlr. 45 Sgr.)
Ein Lehrbuch der pharniaceutischen Technik, in diesem Sinne, hesassen wir wenigstens in Ueutschland bisher nicht, was auch der Herr Vcrfasser in der Vorrede heranshebt, der darin sagt, dass, wenn auch der theoretische Theil der Wissenschaft sich der umfassendsten Bearbeitung erfreul, doch der rein pralitische Theil nur sehr stiefmiitterlich hehandelt worden. Er habe durch xylographischc Abbildungen ein gutes Ersatzmittel fur lithographirte oder in Kupfer gestochene bildliehe Darstellungcn eu geben versucht, wobei er den'lweclr der perspectivischen Ansicht mit der Genauiglteit des geometrischen Aufrisses zu vereinigen gesucht habe, so dass die Zeichnung eine wirkliche Werlrzeichniing sei. Die nieisten der angegebenen Apparate seien als durch die Erfahrung gcpruft anzusehen.
Der Verhsser sieht sein Werk als einen ersten Versuch, also als ein lreineswcgs vollstiindiges an, und will Belehrungen gern durch den Weg des Briefwechsels mittelst Besorgung der Verlagshandlung entgegensehen.
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Werlr, welches, heilaufig erwihnt, 417 Seiten in gr. 8. umfasst, zerfillt in drei Abschnitte : A. Einrichtungen. B. Besondere Arbeiten und Apparafe. C. Receptirltunst uud Geschiiftsfiihrung; von welchen A. und C. etwa den vierten Theil, B. drei Viertheile umfassen.
Eine Vergleichungstafel der Maasse, nach Millimeter abgetheilt, giebt eine Uebersicht der preussischen oder rheinlandischen, englischen nnd russischen, osterreichischen, baierschen, sichsischen, grosshereogl. hessischen, badischen, wiirtemhergischen und alten pariser Maasse.
Erster Abschnitt. Einrichtungen. Einrichlung einer Apotheke. Der Verfasser will, dass das Local der Apothelre ein warmes und sonniges sei, womit jatzt wohl die ineisten Apothelrer iibereinstiminen werden, welche die Vortheile einer solchen Lage und die Nachtheile einer gegenseitigen lteunen gelernt haben. Ucr Eingang der Apotheke sol1 iinincr von der 1.Iaustlur aus geschehcn; dioses ist in den wenipten Apothelren dcr Fall. Die Griindc des Verfassers sind durchaus halthare; uber hier reden auch Gewohnung des Publicurns