Laxanzien in der Pädiatrie. Therapie der Obstipation bei Kindern
✍ Scribed by Claudia Bruhn
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2008
- Tongue
- German
- Weight
- 340 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0048-3664
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✦ Synopsis
Abstract
Bei körperlich und seelisch gesunden Kindern ist eine Obstipation meist eine vorübergehende Reaktion auf äußere Einflüsse wie Nahrungsumstellung (Übergang vom Stillen zur Breinahrung) oder Ortswechsel (Urlaubsreise), die relativ leicht behandelbar ist. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind beispielsweise Suppositorien (CO2‐freisetzend, mit Glycerol oder Sorbitol) eine recht effektive Darreichungsform. Von einer chronischen Obstipation spricht man bei einer Beschwerdedauer von mehr als zwei Monaten. Sie erfordert eine ärztliche Diagnostik, da auch schwerwiegendere Ursachen (Allgemeinerkrankungen wie Hypothyreose, kolorektale Fehlbildungen, psychische Störungen) vorliegen können. Die Therapie umfasst nicht nur Medikamente (1. Wahl Macrogol), sondern auch allgemeine Maßnahmen wie Aufklärung und Beratung der Eltern, Toilettentraining und gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung.
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