## Abstract Durch Tauchversuche an geschweißten Proben wurde das Korrosionsverhalten der austenitischen, nichtrostenden Stähle X6 CrNiMoTi 17 12 2 (W.Nr. 1.4571) und X2 NiCrMoCu 25 20 5 (W.Nr. 1.4539) in verschiedenen Essigsäure/Essigsäureanhydrid‐Gemischen sowie in den reinen Medien untersucht. Di
Langzeit-Korrosionsuntersuchungen an austenitischen Stählen im Hochdruckteil einer Harnstoffanlage
✍ Scribed by Dipl.-Ing. M. Vyklický; Dipl.-Ing. O. Brenner; Dipl.-Ing. E. Hamouz; Dipl.-Ing. M. Podhradský
- Book ID
- 102936577
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- German
- Weight
- 663 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Im Hinblick auf die Verhältnisse in Harnstoffanlagen, vor allem für den Hochdruckteil, wird die Beständigkeit verschiedener austenitischer Stäble in den bei der Harnstoffsynthese auftretenden Reaktionsgemischen untersucht. Die Proben wurden dazu in Betriebsanlagen eingelegt, wobei durch unterschiedliche Beanspruchungsdauer (Gesamtdauer 13 000 Stunden) Aussagen über den zeitlichen Verlauf des Angriffs möglich waren. Bei den Stählen handelte es sich um CrNi‐Stähle mit Stickstoffzusatz und 17,45 bis 19,8% Chrom sowie 10,3 bis 12% Nickel und um CrNiMo‐Stähle, teilweise mit Stickstoffzusatz und 15 bis 19,7% Chrom and 11,2 bis 6,5% Nickel und schließlich um CrNiMo‐Stähle mit Ti‐ und Cu‐Zusatz sowie 17% Cr und 20 bzw. 13,8% Nickel. Aufgrund der Ergebnisse nimmt die Korrosionsbeständigkeit mit dem Chromgehalt zu, während Ferrit, besonders bei längerer Versuchsdauer, deutlich negative Wirkungen hat. Als Vorprüfung auf Beständigkeit unter den Bedingungen der Harnstoffherstellung eignet sich die Prüfung in siedender Salpetersäure.
📜 SIMILAR VOLUMES