Laboratoriumsversuche zum Studium der Makroelementbildung in Böden
✍ Scribed by Dr. G. Heim
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1966
- Tongue
- German
- Weight
- 765 KB
- Volume
- 17
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
1. Einleitung
In den letzten Jahren sind verschiedentlich Schadensfalle an erdverlegten Rohrleitungen bekannt geworden, bei denen bereits nach 1 bis 2 Jhr. Rohrdurchbruche aufgetreten sind. Diese sind in den weitaus meisten Fallen auf lochfraaartige Angriffe an der Rohraufienoberflache zuruckzufuhren. Das typische Erscheinungsbild dieses Korrosionsangriff es zeigt einen Eisenabtrag auf einer Flache in der Groaenordnung von cm2, wahrend die 'unmittelbare Umgebung der Angriffsstelle vollig intakt ist. Nach der elektrochemischen Theorie der Korrosion, die hier d s 'bekannt vorausgesetzt wird (1,2), gibt es z. Zt. noch keine anerkannte, umfassende Theorie der Lochfraakorrosion. Es gibt aber einige Hypothesen mit einer einigermaflen befriedigenden Deutung der Lochfraflkorrosion bei unlegierten Stahlen (3). Bei der uns\ hier interessierenden Sauerstoffkorrosion wird eine Stahloberflache, wenn nicht besondere Bedingungen vorliegen, gleichmai3i.g angegriff en. Hierbei sind Anoden und Kathoden nicht dauernd an eine bestimmte Stelle gebunden, d. h. eine bestimmte Stelle der Oberflache kann in zeitlicher Aufeinanderfolge einmal Kathode und einmal Anode sein. LochfraB ist nur moglich, wenn sich eine Anode an einer bestimmten Stelle stabilisiert und somit im Korrosionsablauf dauernd Anode bleibt. Die Oberflachenbereiche um die Anoden sind dann dauernd Kathoden, an denen Sauerstoff reduziert wird. Auf die fur den LochfraB wichtigen Stabilisationsvorgange sei hier picht weiter eingegangen, sondern es sei auf das Schrifttum verwiesen (4).
Fur die folgenden Betrachtungen sollen die elektrochemischen Elemente, die zur LochfraBbildung fiihren, als Makroelemente bezeichnet werden. Bei einem gleich-mal3igen Korrosionsangriff soll von , der Tatigkeit von Mikroelementen gesprochen werden (5).
Von den bereits erwahnten Schadensfallen haben wir den Fall der Korrosion in kohle-und schlackehaltigen Boden herausgegriffen und versucht, in einem Laborversuch die Verhaltnisse in der Praxis nachzuahmen, um moglichst reproduzierbare, quantitative Ergebnisse zu erzielen. Dieses Vorgehen schien uns deshalb notwendig, da bei vielen Praktikern die Meinung vorherrscht, dai3 Rohrdurchbruche, die in relativ kurzer Zeit auftreten, ursa+lich auf Streustrome zuriickzufiihren seien oder dai3 z. B. Materialfehler des Stahlwerk-") Vortrag auf der Diskussionstagung ,Elementbildung und Korrosion". 2 0 9 Anschlundrahte Kunststoffbecken t 55.15; 15 cm I Rohr~tucke.0~ =20mm; t=16mm. Isolierscheiben
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## Abstract Mit Hilfe der Dünnschichtchromatographie wurde die Verteilung von Polymerhomolo‐gen in Epoxidharzen mit mittleren Molgewichten bis höchstens 1500 bestimmt. Die mathematisch formulierte Voraussage der Verteilungsfunktion von Polymerhomologen stimmt mit den experimentellen Ergebnissen übe