Laboratoriumsgenerator für Keten, Isopren und Butadien - (1,3)
✍ Scribed by Dr. Hartmut Wetzel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- German
- Weight
- 382 KB
- Volume
- 31
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Es wird ein Laboratoriumsgenerator beschrieben, der nach dem Prinzip der Pyrolyse am Gluhdraht orbeitet und wegen seiner Leistungsfahigkeit ouch besonders f u r praparative Zwecke geeignet ist.
Durch Pyrolyse gewisser organischer Substanzen lassen sich in verhaltnismaBig einfacher Weise fur Synthesen wichtige Verbindungen darstellen. Die thermische Spaltung'), die meist an gluhenden Drahten bzw. in hocherhitzten Rohren vorgenommen wird, mu6 zu definierten Produkten fuhren, in denen der gesuchte Stoff als Hauptkomponente enthalten sein und sich von storenden Begleitsubstanzen gut abtrennen lassen SOU.
Die Methode der Pyrolyse an Gluhdrahtennur sie sol1 im folgenden behandelt werdenwurde bereits vor 100 Jahren von H. Buff und A. W. Hofmann2) zur Spaltung vershiedener einfacher organischer Verbindungen wie Methan und Athylen und um die Jahrhundertwende von W. Lob3) besonders zur Umsetzung von Aromaten benutzt. 1907 griffen N. T. M. Wilsmore und A. W. Stewart4) dieses Verfahren auf und gewannen Keten d u r h Eintauchen eines gluhenden Drahtes in Aceton oder Essigsaureanhydrid. Diese, heute nur no& seltener angewandte Art der Pyrolyse in der Flussigkeit selbst**,*~), ergibt keine prinzipiell anderen Reaktionsprodukte als die Zersetzung in der Dampfphase, da in nachster Nahe der Heizquelle stets eine Verdampfung stattfindetVi). 1910/11 gelang es, unabhangig voneinander, sowohl C. Harries und K. Gottlob5) als auch H. Sfaudinger und H . W. Klevefi) Isopren aus Limonen zu erzeugen. Mit einem ahnlichen Gerat, wie es E . O t f und K. Schmidt7) ZUI Gewinnung von Kohlensuboxyd aus Diacetylweinsaureanhydrid henutzten, pyrolysierten C. D. Hurds) sowie E . Ott, R. Schroter und K . Packendorffg) Aceton zu Keten.
Da bei diesen ursprunglichen Generatoren das Heizelement wie in einer Gluhbirne angeordnet bzw. direkt aus einer solchen hergestellt worden war, burgerten sich die heute noch gebrauchlichen Namen .Ketenlampe", ,,Isoprenlampe" usw. ein. Seit diesen ersten Veroffentlichungen fand die 1aboratoriumsrnaDige Erzeugung von Keten, Isopren und, nach dem Bekanntwerden eines Patentes der Badischen Anilin-und Soda-Fabrik'O), auch von Butadien (aus Cyclohexen) durch thermische Prozesse steigeni3es Interesse, was sich in vielen apparativen Verbesserungen und Neukonstruktionen widerspiegelte.
Erwahnt seien, in zeitlicher Reihenfolge, die Gerate von 1. Ostromysslenskil') (fur Isopren), A. W. Schorger u. R. Sayre'*) (Isopren), H. Biltz'3) (Keten), G. S. Whitby und R. N. Crozier14) (Isopren), R. M. Herriott's) (Keten), G. B. Kisfiakowsky und Mitarbeiter'G) (Butadien), B. A. Arbusowli) (Isopren), E. B.
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