Kurzer bericht �ber das Internationale symposion Pflanzensoziologie/Bodenkunde in Stolzenau/Weser, 1956
✍ Scribed by Walther, Kurt
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 652 KB
- Volume
- 8
- Category
- Article
- ISSN
- 1573-5052
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✦ Synopsis
Uber die Vortr~tge, Disknssionen und Exkursionen liegt ein ausftihrlicher Bericht in Heft 15 der Angewandten Pflanzensoziologie, Stolzenau/ Weser, I958 vor. Die folgenden Ausftihrungen sind im wesentlichen ein kurzer Auszug aus diesem Heft. Gedankenaustausch tiber die vordringlichen Aufgaben und die engere Ftihlungnahme mit den Nachbarwissenschaften sind nach den Worten von BRAuN-BLANQUeT heute ftir die Weiterentwicklung der Pflanzensoziologie dringend erforderlich. Infolge der engen und vielseitigen Beziehungen zwischen Vegetation und Boden haben Pflanzensoziologie und Bodenkunde so vide Bertihrungspunkte, dass seit Beginn der pflanzensoziologischen Forschung ein lebhafter wissenschaftlicher Anstansch zwisehen Pflanzensoziologen und Bodenkundlern stattgefunden hat. Diesen gegenseitigen Gedankenaustausch zu f6rdern nnd Zusammenhiinge zwisehen den Studienobjekten, Vegetation und Boden, zn kl~tren, solhe die Aufgabe dieses Symposions sein. Das Ziel der gemeinsamen Forschnngsarbeit ist die Erweiterung und Vertiefung der Erkenntnisse tiber die Beziehungen yon Pflanzengesellschaften (bier immer im abstrakten Sinne gebrancht) und Bodenprofiltypen, Bodentypen oder einzelnen Bodeneigenschaften. Wie in anderen Teildisziplinen der Pflanzensoziologie hat die Methode des V e r g 1 e i c h s oder der Korrelation zum Anffinden der Beziehungen fundamentale Bedeutung. Verglichen werden k6nnen: I. einzelne Bestiinde einer Pflanzengesellschaft mit Bodentypen oder qualitativen bzw. qnantitativen Bodeneigenschaften, z. die Gesamtfl{iche einer Pflanzengesellschaft mit in ihrer Fl~ichenausdehnung kartographisch dargestellten Bodentypen oder Bodeneigenschaften qualitativer oder quantitativer Natur. In allen F~tllen bedeutet ein Zusammenfallen zweier Erscheinungen eine eindeutige Beziehung nnd jede der beiden Erscheinungen wird Zeiger ftir die andere ohne Riicksicht darauf, ob sie kausal erkl~trt werden kann (R. TtiXEN, 14). So wurde ,,u.a. gefnnden, dass z.B. die verschiedenen *) Manuskript eingegangen am z5.I.i959.
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