Erstv. 06/2014 [Vermutung: erschienen 2014 bei Murmann - die Rechte wurden eventuell/wahrscheinlich verlagert zur "Kursbuch Kulturstiftung"] Aus dem Editorial: "1964 war der geburtenstärkste Jahrgang Deutschlands, und zwar in Ost und West – danach ging es nur noch bergab, wenigstens im Westen.
Kursbuch 188 - Kalter Frieden
✍ Scribed by Armin Nassehi (Hrsg.); Peter Felixberger (Hrsg.)
- Publisher
- Kursbuch Kulturstiftung
- Year
- 2016
- Tongue
- de-DE
- Weight
- 754 KB
- Category
- Fiction
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✦ Synopsis
Erstv. 12/2016
[Vermutung: erschienen 2016 bei Murmann - die Rechte wurden eventuell/wahrscheinlich verlagert zur "Kursbuch Kulturstiftung"]
Aus dem Editorial:
"Dass Frieden, verstanden als die Abwesenheit von Krieg, von geplanter oder roher Gewalt, von militärischen Auseinandersetzungen, von Tod und Zerstörung seinem Gegenteil vorzuziehen ist, ist trivial. Weniger trivial ist, von welchem Frieden die Rede ist. In der Kriegstheorie von Clausewitz war der Krieg letztlich das Mittel, der Frieden der Zweck, der sich freilich vom Kriege her verstand. Insofern hat der Krieg mehr Informationswert, weil er eben als Mittel Sichtbareres erzeugt als sein Derivat, der Frieden. Man mache nur den Test und suche nach Medienmeldungen über den Krieg und solchen über den Frieden. Der Krieg kommt gewissermaßen aus eigener Logik vor. Er ist für sich eine Meldung wert. Er hat Ereignischarakter und macht damit einen Unterschied. Der Frieden ist dagegen nichts, das aus eigener Kraft einen Informationswert hätte, sondern nur als negativer oder (wie man will) positiver Gegenwert des Krieges. ..."
Inhalte:
- Armin Nassehi: Editorial
- Johann Hinrich Claussen: Brief eines Lesers (16)
- Wolfgang Schmidbauer: Der entgrenzte Suizid. Narzisstische Kränkung im kalten Frieden
- Armin Nassehi: Gewalt als Normalfall. Warum der Frieden kalt bleiben muss
- Karsten Fischer: Der Wahnsinn von Jahrtausenden. Der kalte Frieden als Hoffnungsschimmer
- Ulrike Guérot: Einmal heißer Krieg – kalter Frieden und zurück. Das Ende der europäischen Friedenserzählung
- Micha Pawlitzki: Zwentendorf
- Bernd Stiegler: Bildersturm. Ideologische Besetzungen der Fotografie in der Gegenwart
- Deniz Yücel: Und morgen die ganze Türkei. Der lange Aufstieg des Recep Tayyip Erdo?an
- Manon Clasen, Stephan G. Humer: Digitalkrimi. Ein Bericht zur Lage des Cyberterrorismus
- Klaus Hofmann: Das Märchen von Kanaan. Eine literarische Utopie für Israel und Palästina
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