Kupfer- und Nickelkomplexe von Polyäthylenimin
✍ Scribed by Thiele, Von Heinrich ;Gronau, Karl-Heinz
- Book ID
- 102937637
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1963
- Weight
- 589 KB
- Volume
- 59
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Polyäthylenimin verhält sich bei potentiometrischer Titration wie eine einsäurige Base; nur zwei Drittel der Iminogruppen werden erfaßt. Die Säureform hat in 1 n KCl eine mittlere Dissoziationskonstante von K~a~ = 8,9. Das Polyäthyleniminhydrochlorid befolgt nur in einem bestimmten Neutralisationsbereich die modifizierte HENDERSON‐HASSELBALCH‐Gleichung. p~H~ gegen log (1−a)/a aufgetragen, ergibt eine Gerade mit der Steigung ‐2,5; es verhält sich als Polyelektrolyt.
Die Bildungskonstanten der Komplexe sind für Cu‐Polyäthylenimin in 1 n KCl bei 20°C K = 10^16,6^ und für den Ni‐Komplex K = 10^15,8^. Nach Viskositätsmessungen bildet sich der Komplex bei Polyelektrolyt‐Konzentrationen oberhalb 0,5% innerhalb eines Knäuels. Unterhalb 0,5% werden die mehr gestreckten Fadenmoleküle durch Me^2+^‐Ionen miteinander verbunden. Die Komplexbildung schirmt die ionischen Gruppen ab. Sie lagern dann weniger Wasserdipole an; das Polyäthylenimin wird dadurch weniger hydrophil. Aus den Absorptionsspektren im sichtbaren Wellenlängenbereich ergab sich für die Kupfer‐ und Nickelkomplexe des Polyäthylenimins die Koordinationszahl Vier.
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