Kupfer-katalysierte Synthese von Ketonen mit α-stereogenem Zentrum
✍ Scribed by Darunee Soorukram; Paul Knochel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2006
- Tongue
- English
- Weight
- 124 KB
- Volume
- 118
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die enantioselektive Synthese a-alkylierter cyclischer und acyclischer Ketone ist eine wichtige Reaktion, [1] da sich chirale, a-alkylierte Carbonyleinheiten in zahlreichen Naturstoffen wiederfinden. [2] Wir haben vor kurzem über eine hochselektive anti-S N 2'-Substitution allylischer Benzoesäureund Phosphorsäureester berichtet, die die Synthese chiraler, a-substituierter Alkene ermöglicht, [3, 4] wie auch die Synthese von 1,2-Diolen oder 1,2-Aminoalkoholen, die ein quartär substituiertes Kohlenstoffatom enthalten. [5] Auch Breit und Mitarbeiter haben effiziente, syn-selektive S N 2'-Substitutionen unter Verwendung einer dirigierenden Abgangsgruppe vorgestellt. [6] Wir berichten hier über die hoch enantioselektive Synthese chiraler Ketone vom Typ 1 mit einem stereogenen Zentrum in a-Position durch zwei effiziente Methoden zur Oxidation der intermediär auftretenden, chiralen Li-Spezies 2. Diese metallorganischen Verbindungen sind, ausgehend von den entsprechenden Cycloalkenyliodiden 3, leicht durch einen I/Li-Austausch zugänglich. [7] Die enantiomerenangereicherten Cycloalkenyliodide 3 werden, ausgehend von allylischen Pentafluorbenzoaten 4 oder den entsprechenden Diethylphosphaten 5, durch eine Kupfer(i)-katalysierte, anti-S N 2'-allylische Substitution mit Zinkreagentien hergestellt (Schema 1 sowie Tabellen 1 und 2).
So liefert die Reaktion von iPr 2 Zn (2.2 ¾quiv.) mit (R)-2-Iodcyclohex-2-en-1-ylpentafluorbenzoat (98 % ee) [3a,c] in Gegenwart von CuCN•2 LiCl (2.2 ¾quiv.) in THF/NMP (3:1) bei À30!À10 8C innerhalb von 20 h das erwartete Iodid 3 a in 97 % Ausbeute und 94 % ee (THF = Tetrahydrofuran, NMP = N-Methylpyrrolidinon). [8] Die Reaktion von 3 a mit tBuLi (2 ¾quiv.) bei À78 8C in THF ergibt das entsprechende Alkenyllithium 2 a, das bei À78 8C in 0.5 h glatt mit Me 3 SiOO-SiMe 3 [(TMSO) 2 ; 1.5 ¾quiv.] reagiert. Der resultierende Silylenolether wurde
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