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Kunststoffausschäumung gelockerter Gipsverbände

✍ Scribed by J. Runzheimer; K. Wilhelm


Publisher
Springer
Year
1974
Tongue
English
Weight
517 KB
Volume
79
Category
Article
ISSN
1434-3916

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


By filling a foaming plastic mixture, consisting of two plastic eomponents, in a partieularly formed plaster cast, the possibility of a combined treatment in order to compensate loosened plasters is examined experimentally and had been performed at several patients. Because of the attachment of a foil in addition to the plastic in order to protect the skin, the employment of this combined plaster taust be tested for routine examination further on by means of an extensive nurnber of cases. Zusammen[assung. Durch Einbringen eines ausschüumenden Zweikomponenten-Kunststoffgemisches in einen besonders gestalteten Gipsverband wird experimentell sowie durch Anwendung bei Patienten die Möglichkeit eines kombinierten Verfahrens zum Ausgleich einer Gipslockerung geprüft. Da neben der Kunststoffmasse auch eine die Haut schützende Folie angebracht wird, muß die Anwendung an einem größeren Patientengut erst zeigen, ob dieser Kombinationsverband als Routinemethode geeignet ist.

Extremitätenverletzungen, insbesondere Frakturen, werden zunehmend durch operative Behandlungsmaßnahmen versorgt. Längere Immobilisationszeiten werden dadurch vermieden, die frakturnahen Gelenke können funktionstüchtig erhalten werden. Dennoch werden bei geeigneten Fällen, wie unkomplizierten Frakturen, nicht operativ stabilisierbare Frakturen sowie Luxationen, Distorsionen und Bandverletzungen, auch durch konservative Behandlungsverfahren gute Ergebnisse erzielt.

Die bei konservativem Vorgehen wichtigsten Mal~nahmen sind die exakte Reposition und sichere Immobilisation der verletzten Gliedmaßen. Die Dauer der Ruhigstellung soll so lange als nötig --bis zur übungs-bzw. belastungsstabilen Knochenkonsolidiernng --und so kurz als möglich --zur Vermeidung von hartnäekigen Gelenksteifen, übermäßiger Kalksalzminderung und Muskelatrophie -sein.

Neben diversen Schienenverbänden eignet sich hierzu der von Mathijsen (1852) angegebene, im Prinzip bis heute fast unverändert angewandte Gipsveraband am besten. Verbesserungen wurden in Art und Zusammensetzung der Gipsbindengrundlage sowie des verwendeten Gipses erzielt, wodurch Abbindezeit, Festigkeit, Gewicht, Wasserdiehte bzw. wasserabstoßende Eigenschaften und Preis beein-flnBt wurden.


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With the prepared plasterbandages Cellona ®, Gypsona ® and Platrix ® standardized test models were mouldet and after fixed drying times bending stresses and peak stress loadings were measured. After 90 min there was a marked increase in firmness and after 120 min the endresult was reachcd. The resul