Kunstharz und Gewebe
✍ Scribed by J. G. J. Metzner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1953
- Tongue
- German
- Weight
- 668 KB
- Volume
- 4
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Abstract
Nachdem die Metalle, welche operativ oder aus Zufall in den Körper gelangen und dort verbleiben, in der Möglichkeit ihrer Gewebereizwirkung (Korrosion, Elektrolyse) kurz behandelt wurden, wird auf die Ursache und die Wirkung der Fremdkörperreize eingegangen.
Es hat sich in der Praxis bestätigt, daß es Kunstharze gibt, die keine Gewebereize ausüben. Sie müssen physikalisch einen Isolator darstellen, chemisch stabil und mechanisch reizlos sein.
Bei der Übernahme statischer Funktionen innerhalb des Körpers treten bei Kunstharzen durch die ihnen eigentümlichen Eigenschaften Schwierigkeiten auf, auf welche näher eingegangen wird.
Es zeigt sich, daß die relative junge Kunstharzindustrie noch kein Universalmaterial schaffen konnte, welches in allen Fällen geeignet ist, statisch funktionstüchtig als Knochenersatz verwendet zu werden.
Für die Zukunft erscheint es glaubhaft, daß Kunstharze durch die Industrie erstellt werden können, die sowohl reizlos sind, wie auch in ihrer Festigkeit ausreichend sein dürften.
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## Abstract Das Schicksal von Metallen im menschlichen Gewebe, seine Auseinandersetzung mit den Körpersäften wird von Standpunkt des Chirurgen aus beleuchtet. Es besteht ein großer Bedarf seitens der Medizin an korrosionsbeständigen Metallen, die in den Körper entweder als Stütze verlorengegangener