Korrosionsschutz von Aluminium durch Beschichtungen
✍ Scribed by Katrin Lüderitz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1997
- Tongue
- English
- Weight
- 287 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0933-5137
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✦ Synopsis
Bericht uber ein Korrosionsschutzseminar des IKS Dresden
Mit dem Korrosionsschutz von Aluminium durch Beschichtungen behandelte das Institiit fijr Korrosionsschutz Dresden GmhH (IKS) in seinern letzten Seminar des Jahres 1906 am 1 I . Dezember den Einsatz eines der wichtigsten Konstruktionsmetalle unter Praxishedingungen. Zu der gemeinsam rnit dem Fachausschup Aliirniniiim-Oberfluchcnhehatzdlung der Detitschen Forschtiilgsgesellschaft fur Oherfluchenhehrmdlung e. I/: (DFO) und der Deutschen Gesellschaft fiir Galvunound Oherfliichentechnik e. I/: (DGO) veranstalteten Tagung hatten sich uber 40 Interessenten angemeldet. Dr. W-D. Kaiser ( I K S Dresden) begriiBte zunachst die Anwesenden und verlas anschlieBend eine GruBadresse von Hewn Dip1.-lng. H. Vesper (DFO Dusseldorf). Dieser wurdigte die Arbeit des Fachausschusses bei der Erforschung des Werkstoffverhaltens von Aluminium im Zusammenhang mit einer anodischen Oxidation oder galvanischen Beschichtung. Gleichzeitig druckte er den Wunsch aus, das Seminar moge einen umfassenden Erfahrungsaustausch iiber die Anwendung oberflachentechnischer Verfahren bei Aluminium-Werkstoffen ermoglichen. Dr. A. Blecher (VAW atuminium AG Bonn) stellte einfiihrend den ), Einflufl des Werkstojjes Aluminium bei Vorhehandlung imd Beschichtung" dar. Aluminium ist wegen seiner hervorragenden Eigenschaften und seiner Korrosionsbestandigkeit nach Stahl das zweitwichtigste Gebrauchsmetall. Es IaBt sich rnit allen bekannten Metallformgebungsverfahren verarbeiten und ist nahezu endlos recyclebar.
Legierungselemente, die die Festigkeit erhohen, bilden gleichzeitig eine Klassifizierungsmoglichkeit fur Aluminium-Werkstoffe. Andere Unterscheidungskriterien sind die Herkunft und Reinheit (Hutten-und Sekundar-Aluminium), die Verarbeitung und Lieferform (Knet-und GuBwerkstoffe) und das Aushsrteverhalten (naturharte und warmeaushartbare Legierungen). Die wichtigsten Legierungselemente, die rnit Aluminium (A]) ein eutektisches System bilden, sind Magnesium (Mg), Mangan (Mn), Silizium (Si), Kupfer (Cu) und Zink (Zn). Der Festigkeitssteigerung steht jedoch bei Cu und Zn eine Herabsetzung der Korrosionsbestandigkeit gegeniiber. Fur die Halbzeugfertigung ist, so wurde dargestellt, neben der chemischen Zusammensetzung auch der Gefiigezustand von Bedeutung. Der vorgestellte schernatische Fertigungsablauf enthalt die Schritte Legieren, GieRen, Homogenisieren, Warmund Kaltumformung, Warmebehandlung und schlieRlich die Weiterbearbeitung zum Endprodukt. Je nach verwendetem FormgieBverfahren ergeben sich unterschiedlich grobe Phasen irn Metall.
Die Vorbehandlungschemikalien rnit dem Ziel des nachfolgenden Aufbringens von Konversionsschichten richten sich nach dem Vorhandensein von Verarbeitungshilfsmitteln, intermetallischen Phasen oder Ausscheidungen auf der Oberflache. Grundvoraussetzung fur den erfolgreichen Korrosionsschutz von Aluminium ist in jedem Fall die Kooperation von Legierungsherstellern, Konstrukteuren, Halbzeugproduzenten, Beschichtern und Auftraggebern.
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