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Korrosionsschutz durch Auftragschweißen mit der Titanlegierung Ti Code 12

✍ Scribed by Prof. Dr.-In G. U. Draugelates; Dr.-In G. B. Bouaifi; Dipl.-In G. V. Wesling


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1992
Tongue
German
Weight
621 KB
Volume
43
Category
Article
ISSN
0947-5117

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Abstract

Die Chemische Industrie stellt bezüglich der Korrosionsbeständigkeit der eingesetzten Apparate und Maschinen sehr hohe Anforderungen. Der Einsatz von Sondermetallen, wie z.B. Titan und Titanlegierungen, als Werkstoffe für den Oberflächenschutz hochkorrosiv beanspruchter Anlagenkomponenten ist heute Industriestandard. Untersuchungen zum PHA‐Schweißen mit Titan und Titanlegierungen haben ergeben, daß es möglich ist, durch kontrollierte Wärmeeinbringung in den Grundwerkstoff und durch Abschirmung der Umgebungsatmosphäre Schweißplattierungen zu erzeugen. Bedingt durch die äußerst hohe Reaktivität von Titan mit Nicht‐Edelgasen und Metallen lagen die Schwerpunkte der Untersuchungen in der Minimierung der Gas‐Schweißgut‐Reaktionen und der damit verbundenen Bildung von spröden Reaktionsprodukten während des Auftragschweißprozesses durch Parameteroptimierung und Einsatz zusätzlicher Schutzgasabschirmung.

Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden am Beispiel der Schweißzusatzlegierung Ti Code 12 (W.‐Nr. 3.7055) PHA‐Schweißplattierungen auf Kesselblech H II (W.Nr. 1.0425) hergestellt. Hierbei wurde, zur Unterdrückung oder zur Minimierung der Bildung von spröden Reaktionsphasen, als Zwischenschicht eine PHA‐Auftragschweißung aus einer Nickelbasislegierung verwendet, um somit eine metallurgische Verbindungsbildung mit Titan und eine hohe Haftfestigkeit im Verbundwerkstoff zu ermöglichen. Anschließend wurden zur Beurteilung der Güte der Schweißplattierungen metallographische, mikroanalytische und korrosionsmechanische Untersuchungen vorgenommen.