Kontinuierliches Emulgieren mit Rotor/Stator-Maschinen: Einfluß der volumenbezogenen Dispergierleistung und der Verweilzeit auf die Emulsionsfeinheit
✍ Scribed by Priv.-Doz. Dr.-Ing. Bernd Koglin; Dr.-Ing. Juri Pawlowski; Dr. Hildegard Schnöring
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- German
- Weight
- 338 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
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✦ Synopsis
Der beherrschende Dispergiermechanismus in Rotor/S tat or-Dispergiermaschinen ist die Beanspruchung im turbulenten Scherfeld. Dabei wird die erreichbare Dispersionsfeinheit weitgehend unabhangig von der Art und den Abmessungen der Dispergiervorrichtung durch die volumenbezogene Dispergierleistung E bestimmt. Diese ist definiert als die pro Zeit und pro Volumen der Dispergierzone eingetragene mechanische Energie. Die statistische Theorie der Turbulenz liefert bei Anwendung auf Emulsionen einen Durchmesser d, , , der Tropfchen, die bei einer bestimmten volumenbezogenen Dispergierleistung E gerade nicht mehr zerteilt werden konnen [l, 21 : (r ist die Grenzflachenspannung zwischen beiden Phasen der Emulsion und e die Massendichte der IuBeren Phase. Im Gleichgewicht ist d,,, der maximale Tropfchendurchmesser der im turbulenten Scherfeld beanspruchten Emulsion. Bei TropfchengroOenverteilungen gleichen Typs und gleicher relativer Verteilungsbreite ist auch jede andere charakteristische TropfchengroOe 6 durch E bestimmt : Dieser Zusammenhang wurde auch in zahlreichen experimentellen Untersuchungen gefunden, die an absatzweise arbeitenden Dispergierapparaten, insbesondere an Riihrkesseln, durchgefuhrt wurden