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Konstruktive Entwicklung der Kreiselpumpe für die Chemische Industrie

✍ Scribed by Dipl.-Ing. Hans Jänicke


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1955
Tongue
German
Weight
669 KB
Volume
27
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Die Kreiselpumpe hat sich in der Chemie zu einer robusten und anspruchslosen Arbeitsmaschine entwickelt. Sie beherrscht heute nahezu alle in der Chemie gestellten Forderbedingungen. In der chemischen lndustrie sind in erster Linie die Anwendungsmoglichkeiten und die Betriebssicherheit und erst in zweiter Linie der Preis entscheidend.

Die Kreiselpumpe, welche urspriinglih fiir Wasser entwidcelt worden ist, hat im Laufe der Jahrzehnte, ganz besonders aber in den letzten 25 Jahren, umfangreiche Aufgaben in der Chemie erhalten und die Kolbenpumpe weitgehend verdrangt.

Als

Standardausfiihrung hat sich die einstufige horizontale Bauart mit fliegendem Laufrad herausgebildet. Die besondere Aufgabenstellung, namlich die bevorzugte Forderung von korrodierenden oder abrasiven bzw. didcfliissigen Medien in Temperaturgrenzen von -80° bis -I-140°, in Sonderfallen sogar bis 450°C, hat eine spezielle Entwidclung gezeitigt.

Die Betriebsbedingungen, unter denen die Kreiselpumpe in der Chemie zu arbeiten hat, sind gekennzeichnet durch die Vielfalt der Verfahren und Reaktionen, deren sich der Chemiker bedient, und die s i h infolge der Weiterentwicklung standig andern. Daher kommen die konstruktiven Anregungen fur die Entwicklung der Kreiselpumpen in der Chemie nicht von seiten des Herstellers, sondern aus der anwendungstechnischen Praxis.

GroBenmaBige Auslegung der Pumpen

Die Betriebsverhaltnisse miissen vor Besdiaffung eines Aggregates eindeutig festgelegt sein. Die Forder m e n g e is1 dabei meist bekannt. Unter der Forder h o h e (Gesamtforderhohe) H einer Kreiselpumpe versteht mannach den VDI-Regeln Cur Kreiselpumpendie Zunahme des nutzbaren Energi?inhaltes von 1 kg Forderflussigkeit vom Eintritt bis zum Austritt aus des Pumpe in mkg/kg, also in m-Fliissiglceitssaule der geforderten Fliissigkeit. Sie ist unabhangig vom spezifischen Gewicht und hangt nur von der Drehzahl und den Abmessungen der Pumpe, insbesondere vom Laufraddurchmesser, ab. Der daneben verwendete Begriff .manometris&e Forderhohe' H gibt die Forderhohe in m W.S. oder in at an und beriidtsichtigt das spezifische Gewicht der Forderflussigkeit.

Die Gesamtforderhohe H setzt si& zusammen aus:

  1. der geodatischen Fordeihohe; 2. dem Unterschied der Drudce iiber d,en Flussigkeitsspiegeln der Saug-und Druckseite;

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